Freitag, 10. Juni 2016

Meine 5 Freitagslieblinge - 5 Tage - 5 Bilder

Unsere Berlin Mitte Mom Anna hatte eine wunderschöne Idee, die sehr gut zu mir passt, da ich ja gerne viele Momentaufnahmen knipse. Seit letzten Freitag gibt es auf ihrem Blog die Rubrik "5 Freitagslieblinge - 5 Bilder für 5 Tage". Ein etwas anderer Rückblick auf die vergangenen 5 Werktage. Die Freitagslieblinge sind aber nicht irgendwelche Bilder der Woche, sondern haben auch eine kleine Vorgabe:
  1. mein Lieblingsbuch der Woche
  2. mein Lieblingsessen der Woche
  3. meinen Lieblingsmoment mit meinen Kindern
  4. meinen Lieblings-Mama-Moment nur für mich und
  5. meine Lieblings-Inspiration der Woche   


Diese Woche wollte ich gleich mal dabei sein und habe Euch heute diese 5 Bilder mitgebracht:




Ein Lieblingsbuch aus Papier habe ich gerade nicht auf dem Nachttisch liegen, weil ich momentan einfach nicht zum lesen komme. Aber ein Hörbuch, das geht sogar neben dem Kochen. Diese Woche habe ich mir in unserer Stadtbücherei Nicholas Sparks "Das Lächeln der Sterne" ausgeliehen. Ich liebe solche Romane einfach (bin eben hoffnungslos romantisch...) und Nicholas Sparks gehört da mit zu meinen Lieblingen. Bis jetzt habe ich erst eine von vier CD's geschafft, aber ich kann es kaum erwarten, weiter zu hören.
Es geht um Adrienne, die sich große Sorgen um ihre erwachsene Tochter Amanda macht, die seit dem Tod ihres Mannes in ihrer Trauer gefangen ist. Natürlich geht es um ein gut gehütetes Geheimnis von Adrienne, viel Gefühl und einer großen Liebe. Hach ja... (Vielleicht kennt Ihr den gleichnamigen Film mit Richard Gere und Diane Lane?)






Mein Lieblingsessen der Woche gab es am Montag. Hier seht Ihr leider nur ein Bild der Zubereitung. Denn zu einem schöneren Bild, fertig und auf dem Teller, kam es dann leider gar nicht, weil mein Löwenjunge erst mal nicht nach Hause kam. Ich war voller Sorge um ihn, als er über eine Stunde nach Schulschluss immer noch nicht daheim war. Aber das ist eine andere Geschichte, wer mag darf gerne HIER nachlesen.

Unsere Nudeln mit Spinat-Käse-Sauce haben aber nach der ganzen Aufregung doch noch geschmeckt.
(Wenn Ihr das Rezept haben wollt, gebt mir bescheid. Meine Jungs und ich lieben es. Jaaaa sie essen den Spinat auch nur so, niemals anders.)






DEN Lieblingsmoment mit meinen Kindern gibt es diese Woche eigentlich gar nicht, denn es waren zum Glück ganz viele dabei. Nach dem Schrecken vom Montag war ich einfach nur froh, dass es beiden gut geht und wir haben den ganzen Nachmittag im Garten verbracht. Dieses Foto hier stammt von gestern. Wir hatten Kinder-Zahnarzttermin und sind danach zusammen mit unserem Hund ausgelassen durch die Wiesen und Felder (gleich hinter der Zahnarztpraxis, wie praktisch) gesprungen. Natürlich auch schön im Matsch, es hatte vormittags ja schon wieder geregnet. Ach ja, falls jemand genauer hinsieht: das Winterkind spielte Feuerwehrmann und trägt deshalb Wollhandschuhe. (Was "natürlich" Feuerwehrmann-Handschuhe sind, eh klar.)







Mama-Momente nur für mich, gibt es eigentlich viel zu wenige. Aber am Dienstag morgen da hatte ich einen. Die Kinder waren aus dem Haus und nach langem Regen schien es endlich mal wieder einen Sonnentag zu geben. Ganz bewusst und in Ruhe habe ich da meinen 2. Kaffee auf der Terrasse getrunken die warme Sonne und meinen wild zugewucherten Garten genossen, bevor es danach mit dem Alltagsstress wieder weiter ging. Ihr kennt das ja. 








Mit der Lieblings-Inspiration habe ich mir ein bisschen schwer getan und bis gestern abend wusste ich auch noch nicht richtig was ich dazu schreiben sollte. Mit dem Ausdruck "Inspiration" tu ich mir in diesem Fall etwas schwer, aber Julia schreibt mir mit ihrem Beitrag: "Ein Mensch geht, sein Netzwerk trauert" aus dem Herzen.
Diese Woche ist Chris gestorben. Chris war in meiner Blogger und Twitterblase schon lange ein "Freund" und sein Tod traf mich zutiefst. Er hatte seit 2 Jahren gegen den Krebs angekämpft und am Ende doch verloren. In diesen 2 Jahren habe ich stets gehofft, dass er es schaffen würde. Für sich und seine Familie. Er war nicht nur @irgendwer auf Twitter", er war Chris. Einer von uns. Und jetzt fehlt er. 

Manche werden es vielleicht nicht verstehen, dass man um jemanden trauert, den man "im echten Leben" doch gar nicht kennt. Als ich die Nachricht las, dass er es nun "geschafft" hatte, da liefen mir die Tränen und auf der anderen Seite habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt das Recht dazu hatte, ich "kannte ihn ja gar nicht". Wie groß muss da erst der Schmerz bei seinen Liebsten sein, wenn mich das schon so mitnimmt?

Julia hat das in ihrem wunderbaren Text aber so treffend beschrieben:

"Während seine Familie von ihm Abschied nehmen musste, kam auf twitter eine für mich nicht zu zählende Menge an Menschen zusammen, die zum Zeitpunkt seines Todes gemeinsam an ihn dachten, die wie ich Rotz und Wasser heulend zuhause vor dem Rechner saßen, und die nicht genau wussten, wohin mit sich. Denn wie trauert man bloß um einen Menschen, den man „nur“ online kannte? Ist Trauer nicht etwas sehr Persönliches, sind Kummer und Tränen nicht der Familie und den engen Freunden vorbehalten? Darf man denn als Onliner trauern? Und wenn ja, wie macht man das?
Ein Freund fand darauf die einzig passende Antwort. Auf meine Frage, wie das ginge, das mit dem „Online-Trauern“, schrieb er: „Wie überall sonst auch. Gemeinsam.“

Vielen Dank dafür Julia!


So und jetzt sitze ich vor dem blinkenden Curser am Laptop und es fällt mir einfach kein wirklich passender Schluss für diese Woche, für diesen Post ein. 
Also lass ich das jetzt einfach so stehen hier.

Schaut bei Anna vorbei, da gibt es heute sicher wieder viele weitere Freitagslieblinge.

Kommt gut in´s Wochenende und gebt auf Euch acht.

Gros Bisous
Eure Tanja



Du willst nicht´s mehr verpassen? Dann folge mir doch auf Facebook oder Instagram

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen