Dienstag, 28. Juni 2016

Der Löwenjunge und seine erste Kinderkrankheit (Scharlach) - die leider erst mal keinem auffiel...

Es war etwas still hier, keine Freitagslieblinge und auch kein Wochenende in Bildern, denn mein Löwenjunge war seit Donnerstag krank, ich musste ihn zur großen Pause wegen Ohrenschmerzen von der Schule abholen. Wir sind auch gleich zum Kinderarzt, der uns aber beruhigte: "Ist nur ein bisschen Wasser im Ohr, bestimmt vom Schwimmen. Geben Sie Fiebersaft gegen die Schmerzen. Morgen kann er sicher wieder zur Schule."

Freitag konnte er aber nicht zur Schule, die Nacht war kurz wegen Schmerzen und am Nachmittag kam Fieber dazu. 

Samstag sind wir in die Kinderklinik, die am Wochenende hier Notdienst hat. "Nicht so schlimm, nur ein bisschen rot das Ohr. Geben Sie Fiebersaft, bis Montag ist alles wieder gut!" 

Samstag Nacht wurde es aber immer schlimmer. Er quälte sich mit Schmerzen und das Fieber ging rauf und runter. Nur 3 Stunden nach dem Fiebersaft war es erträglich, aber seit Samstag Mittag stand er nicht mal mehr auf, zuletzt gegessen hatte er am Donnerstag... 

Am Sonntag früh sagte ich zu meinem Mann, wir fahren wieder in die Kinderklinik. "Das ist nicht nur Wasser im Ohr, ich geh nicht eher nach Hause, bis sie ihn anständig untersucht haben!"

Wir hatten Glück, die Ärztin war gleich von Anfang an sehr gründlich. Nach allem was ich ihr erzählt hatte, machten sie einen Schnelltest und es war klar: das Kind quälte sich seit Tagen mit Fieber und Schmerzen, weil er Scharlach hat!
"Zum Glück sind Sie heute noch gekommen, das Ohr ist bis oben entzündet!"
Ha ha - ist ja nicht so, dass wir heute zum 3. Mal beim Arzt sind...

Jetzt bekommt er Antibiotika und das scheint endlich zu helfen, denn er kann schon wieder ganz schön frech die Mama ärgern. Aber das freut mich natürlich! 

Mit dem Essen klappt es nur langsam wieder, vor Donnerstag wird er auch nicht zur Schule können, da er ziemlich schwach war. Jetzt wird er erst mal wieder aufgepäppelt. 



Also lasst nicht locker, wenn die Ärzte Euch vertrösten wollen, aber Ihr genau spürt, da muss noch was anderes sein. 

Habt eine schöne Woche und gebt auf Euch acht! 

Bisous
Eure Tanja

Mittwoch, 22. Juni 2016

Wieder was dazu gelernt: zu Besuch bei Step by Step und Coocazoo in Monheim - die bunte Welt der Schulranzen und Rucksäcke

Als wir letztes Jahr im Frühling von Frankreich nach Deutschland gezogen sind, kam mein Löwenjunge ja kurz danach auch in einen deutschen Kindergarten. Er war Vorschulkind und nur noch von April bis Juli ein deutsches Kindergartenkind.

Wenige Tage in Deutschland, bekamen wir schon leicht entsetzte und fragende Blicke mit dem Untertitel: "Was? Ihr habt noch keinen Schulranzen für den Löwenjungen? Dann wird es jetzt aber Zeit, weil die Kinder dürfen bald mit ihrem Schulranzen in den Kindergarten kommen!"

Schulranzen in Frankreich

Irgendwie hatte ich in Frankreich den Hype um den Schulranzen gar nicht mitbekommen. An unserer Ecole Maternelle waren auch die ersten beiden Grundschulklassen untergebracht. Ich kann mich nicht erinnern, dass es einen bestimmten Schulranzen-Typ gab. Einige hatten Rucksäcke, viele einen Trolley, aber so richtige Schulranzen in rosa-blinkend mit Einhörnern, Piratenschiffe oder Polizeiauto? Nein, ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Und auch aus meiner Kindheit kannte ich eigentlich nur diese 2-farbigen Uni-Sex-Modelle, eine Prinzessin war da nicht drauf, nein, er war einfach nur blau und rot.

Natürlich bekam der Löwenjunge das mit dem Schulranzen nun auch mit. "Mama, wann bekomme ich denn endlich einen? Ich will einen Piratenschulranzen! Alle anderen Kinder haben schon einen!"

Schulranzen in Deutschland

Beim googeln traf mich leicht der Schlag, als ich mir die Preise der gängigen Modelle ansah. Nicht gerade wenig, aber vernünftig schienen die ja schon zu sein. Immerhin würde er damit mindestens 4 Jahre rumlaufen müssen und ich würde ihn nicht, wie ich es in Frankreich wegen der Entfernung hätte machen müssen, ständig mit dem Auto bringen. Der Ranzen müsste für meinen zierlichen Löwenjungen mit 1m20 schon gut zu tragen sein.

Bei einem Einkaufsbummel nur mit meinem Mann, liefen wir an einem Fachgeschäft für Koffer und Schulranzen vorbei. Wir sahen "den" Schulranzen für den Löwenjungen: Blau und mit Piratenschiff vorne drauf. Weil es ein Vorjahresmodel war, kostete er auch noch deutlich weniger. Wir ließen uns beraten, denn die Marke hatte ich vorher noch nie gehört. Wie denn auch. Deutschland hatte ich mit einem frischen Kindergartenkind verlassen, was interessierten mich damals auch die Schulranzen, das war doch noch total weit weg!
Die Verkäuferin erklärte uns die Details und bot uns an, den Ranzen zurückzulegen, weil das Schulkind ihn ja unbedingt anprobieren sollte, denn nicht jeder Schulranzen sei für jedes Kind geeignet. Gesagt, getan, der Löwenjunge probierte am Nachmittag den Schulranzen, war sofort begeistert, (klar, wegen dem Piratenschiff) der Schulranzen wurde gekauft.

Seit September 2015 ist der Schulranzen nun im Einsatz und wir sind wirklich sehr zufrieden. Und so ein Schulranzen muss ja echt so einiges aushalten... Ach ja, es ist übrigens dieser hier und von Step by Step:



Warum ich euch das alles erzähle? 

Eigentlich war das Thema Schulranzen für mich ja damit erst mal abgehakt, das Winterkind geht noch mindestens 3 Jahre in den Kindergarten. Aber ich habe dann vor kurzem eine Einladung zu dem Bloggerevent Huckepack 2016 in Monheim bekommen. Eingeladen haben Step by Step und Coocazoo.
(Letztere Marke musste ich, zugegeben, natürlich erst mal wieder googeln, aber das Thema Schulrucksäcke für größere Kinder habe ich nun wirklich erst mal noch verdrängt!)

Also fuhr ich vergangenen Donnerstag nach Monheim, weil das mit knapp 2 Stunden Fahrt noch gut für mich zu erreichen ist. Tsja und was soll ich sagen? Es war ein richtig schöner und spannender Tag.



#Huckepack2016


Zusammen mit meinen Bloggerkolleginnen Andrea von Me Working Mom, Susanne von Ich lebe! Jetzt!, Melanie von Isar Mami, Sandra von Kleine Familienwelt, Jenny und Natascha von Kinderglück - Der Familienblog und die Schwestern Mia und Steffi vom Onlinemagazin Mamazine wurden wir in die bunte und vielfältige Welt der Schulranzen und Rucksäcke eingeführt.




Das Programm war recht kurzweilig und die Atmosphäre war einfach toll. Das Team von Step by Step und Coocazoo, was uns den ganzen Tag über begleitete war nicht nur total nett, sondern sie suchten auch immer den Dialog mit uns. Natürlich wurde auch diskutiert, warum es nicht wirklich "unisex-Modelle" gibt, sondern entweder Mädchen- oder JungenSchulranzen. Die Antwort war ehrlich: "weil der nicht gekauft wird".

In kleine Vorträgen über die Herstellung, Designs, Verarbeitung und auch dem richtigen Trageverhalten habe ich einiges dazu gelernt. Auch ist mir jetzt klar geworden, warum ein deutscher Schulranzen soviel Geld kostet und ich kann sagen, in den meisten Fällen ist er auch sein Geld wert. Natürlich gibt es in Deutschland zig Vorschriften und DIN-Normen, der Schulranzen muss ja verkehrstauglich und rückenschonend sein. 

Sogar Kindergartenrucksäcke gibt es, einfach zu niedlich. 



Kreativ durften wir dann zwischendrin auch noch sein. Na ja, ich und basteln ist ja eine andere Geschichte, aber am Ende hat das doch alles sehr viel Spaß gemacht. Sogar mir "Bastelmutti"...



Am Besten fand ich dann aber unseren Besuch in der Qualitätssicherung. Hier standen verschiedene Maschinen, allesamt übrigens selbst erfunden um die Belastbarkeit der Schulranzen "wie im echten Schülerleben" zu testen.

Diese Maschinen schaukelten die Schulränzen hin und her (ich weiß nicht mehr wie viele 1000 Male), zerrten an den Trageschlaufen oder ließen den Ranzen immer und immer wieder aus 2 Meter Höhe fallen. Das hätte meinen Jungs auch gefallen, da mal reinzuschauen.

Danach gab es noch einen Vortrag von Tanja, die extra vom Gütesiegel AGR (Aktion gesunder Rücken)  anreiste. Diese neutrale und unabhängige Institution vergibt das Siegel nur an Produkte, die wirklich helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden.
Die Gütesiegel-Kriterien bei Schulranzen und Rucksäcken sind z.B. das Leergewicht, mehrere Fächer, (damit schwere Bücher nah am Körper platziert werden können), gut gepolsterte ausreichend breite, leicht verstellbare und rutschsichere Tragegurte etc...



Nach diesem interessanten Tag wurden wir noch zu einem gemütlichen Abendessen eingeladen und konnten uns gemeinsam austauschen. Wir haben über alles Mögliche gequatscht, vom Familienurlaub bis hin zu verschiedenen Blogger-Erfahrungen. Es war ein lustiger und entspannter Abschluss für einen tollen und informativen Tag. 



Ich habe dann zwar das Deutschland-Fußballspiel verpasst, da ich erst um 22:30 Uhr wieder nach Hause kam, aber das war es allemal wert.

Solltet Ihr also Fragen haben, mit Schulränzen kenne ich mich jetzt, glaube ich, aus :-)


Gros Bisous

Eure Tanja






Montag, 20. Juni 2016

Mein Frankreich: kinderleichte, französische Madeleines




Nachdem ich das leckere französische Gebäck bei meinen letzten 12 von 12 schon gezeigt hatte, wollten einige von Euch das Rezept haben.

Die Madeleine hat eine lange Tradition, das Gebäck entstand um 1750 in Commercy und wurde wohl nach einer Köchin am Hofe des Herzoges von Lothringen benannt.

Diese muschelförmigen Küchlein sind wunderbar leicht und herrlich gelb, es gibt das Grundrezept das mit Orangenblütenwasser, Zitrone oder Rosenaroma verfeinert werden kann.

In Frankreich, widmete der Schriftsteller Marcel Proust in seinem Roman "In Swanns Welt" (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" sogar einige Seiten dieses kleinen Gebäcks gewidmet. Ein in Tee getränkter Madeleine, erinnerte ihn sofort an seine Kindheit.

Auch mich erinnert so ein Madeleine an meine Kindheit, obwohl ich damals nie in Frankreich gewesen war. Aber einmal im Monat, wenn meine Mutter einen Arzttermin in der Stadt hatte, nahm sie mich mit dem Bus mit dorthin. Nach dem Arztbesuch gingen wir in ein kleines Kaffehaus und für mich gab es dann eine große Tasse heiße Schokolade und mindestens einen Madeleine. Unvergessen bis heute...

Auch meine Kinder lieben die Madeleines. Aber am Liebsten ohne zusätzliche Aromen, einfach nur pur und am Liebsten noch warm. Die erste Ladung schafft es meist nicht abzukühlen.

Der Teig ist kinderleicht und schnell zubereitet. In Frankreich habe ich mir auch endlich die passende Madeleinesbackformen gekauft.



Zutaten:

(reichen bei mir für meine 46 Madeleines (18 große und 28 kleine) und 3 Mini-Küchlein)

130 Gramm Butter
4 Eier
160 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
160 Gramm gesiebtes Mehl
1 TL Backpulver


Zubereitung:


Butter schmelzen und abkühlen lassen



Madeleines-Formen fetten und den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen



Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen

Mehl und Backpulver dazugeben und zum Schluss die flüssige Butter unterrühren

Vorsichtig in die Madeleines-Formen geben, aber nur dreiviertel voll füllen (1-2 TL etwa), denn der Teig geht noch schön auf.

Den restlichen Teig habe ich dann noch mit 3 TL Kakaopulver gemischt und in die Miniküchlein-Formen verteilt - waren auch oberlecker!

Dann in den Ofen, etwa 10 Minuten goldgelb backen. Am Besten dabei bleiben, meine kleinen Formen haben nur etwa 8 Minuten benötigt, die Miniküchlein ein paar Minuten länger.



Anschließend schnell genießen, bevor man keinen mehr abbekommt.




Dieses schnelle Gebäck passt wunderbar zu Kaffee/Tee und Kakao, die meisten Zutaten hat man ja eh im Haus und kann die auch kurzfristig zaubern, wenn sich Besuch ankündigt.

Bon Appètit und gros Bisous,

Eure Tanja


Mehr Frankreich gibt es unter Mein Frankreich
Alle Rezepte vom Blog unter Familienküche/Rezepte



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Sonntag, 12. Juni 2016

Ein ganz normaler Sonntag mit einem Hauch von Frankreich - 12 von 12 im Juni 2016

Heute ist ein ganz normaler Sonntag bei uns. Ohne Termine und ohne Sonntagsplanung, denn das Wetter ist eher "bäh", der Mann kam gestern abend erst von der Arbeit nach Hause und nach den letzten vollgepackten Tagen, tut ein Erhol-Sonntag doch einfach auch mal gut.

In 12 Bildern, wie immer am 12. eines Monats, nehme ich Euch mit durch unseren Sonntag und natürlich kommt auch "französisches Feeling" heute nicht zu kurz. Schließlich spielt Deutschland heute das erste Mal in dieser Fußballeuropameisterschaft in meinem geliebten Frankreich.



Weitere 12 von 12 gibt es natürlich, wie immer, bei Caro auf "Draußen nur Kännchen".


Wir haben Glück, die Kinder schlafen heute sogar mal bis 8 Uhr! 
Während meine Männer das Frühstück vorbereiten, gehen wir zwei Mädels gleich mal eine Gassirunde. Der Himmel sieht schon wieder ziemlich dunkel aus... 



Zurück von unserem Spaziergang, entkerne ich noch ein paar Kirschen für's Sonntagsfrühstück...




Pünktlich um halb 12 kuscheln wir uns alle (samt Hund) auf der Couch zusammen. Natürlich wollen wir alle die Sendung mit der Maus gucken. 



Als später das Winterkind seinen Mittagsschlaf macht, wollen der Löwenjunge und ich französische Madeleines backen. Haben wir schon viel zu lange nicht gehabt. 

Unseren französischen Radiosender aufgedreht und los geht's mit Butter schmelzen...



Während die Butter abkühlt, fettet das Kind schon mal brav die Formen ein... Macht ihm ja definitiv mehr Spaß als mir...




Das mit den Eier aufschlagen klappt schon total gut:



Der Teig ist schnell verrührt und nach nur 10 Minuten sind unsere Madeleines fertig. Auf dem Bild fehlen schon mal (17!!!) Madeleines- die haben es nicht geschafft auszukühlen... Leider viel zu lecker und unwiderstehlich für kleine Kinderhände...




Zurück auf die Couch und wir lesen unsere Bücher aus der Bücherei. Ich bekomme sogar Hilfe vom Löwenjungen, eine Seite er, eine Seite ich. 



Während mein Mann auch noch mal mit Lana eine Gassirunde läuft, ich noch schnell das Abendessen koche, gehen die beiden Jungs noch etwas in den Garten. (Warum auch immer haben sie die Grünabfälle verteilt - immerhin ist bis zum Abendessen alles wieder aufgeräumt...




Ein bisschen Gemüse geschnippelt für's Abendbrot... 



Danach wird noch eine Runde gepuzzelt. 




Heute bin ich mit dem Löwenjungen dran, geh mit ihm in's Bad und begleite ihn danach in's Träumeland. 




Jetzt bin ich durch mit 12 Bildern und kann mich gemütlich vor den Fernseher setzen und das Fußballspiel von "La Mannschaft" anschauen. 

Und Ihr?

Gros Bisous
Eure
Tanja

Freitag, 10. Juni 2016

Meine 5 Freitagslieblinge - 5 Tage - 5 Bilder

Unsere Berlin Mitte Mom Anna hatte eine wunderschöne Idee, die sehr gut zu mir passt, da ich ja gerne viele Momentaufnahmen knipse. Seit letzten Freitag gibt es auf ihrem Blog die Rubrik "5 Freitagslieblinge - 5 Bilder für 5 Tage". Ein etwas anderer Rückblick auf die vergangenen 5 Werktage. Die Freitagslieblinge sind aber nicht irgendwelche Bilder der Woche, sondern haben auch eine kleine Vorgabe:
  1. mein Lieblingsbuch der Woche
  2. mein Lieblingsessen der Woche
  3. meinen Lieblingsmoment mit meinen Kindern
  4. meinen Lieblings-Mama-Moment nur für mich und
  5. meine Lieblings-Inspiration der Woche   


Diese Woche wollte ich gleich mal dabei sein und habe Euch heute diese 5 Bilder mitgebracht:




Ein Lieblingsbuch aus Papier habe ich gerade nicht auf dem Nachttisch liegen, weil ich momentan einfach nicht zum lesen komme. Aber ein Hörbuch, das geht sogar neben dem Kochen. Diese Woche habe ich mir in unserer Stadtbücherei Nicholas Sparks "Das Lächeln der Sterne" ausgeliehen. Ich liebe solche Romane einfach (bin eben hoffnungslos romantisch...) und Nicholas Sparks gehört da mit zu meinen Lieblingen. Bis jetzt habe ich erst eine von vier CD's geschafft, aber ich kann es kaum erwarten, weiter zu hören.
Es geht um Adrienne, die sich große Sorgen um ihre erwachsene Tochter Amanda macht, die seit dem Tod ihres Mannes in ihrer Trauer gefangen ist. Natürlich geht es um ein gut gehütetes Geheimnis von Adrienne, viel Gefühl und einer großen Liebe. Hach ja... (Vielleicht kennt Ihr den gleichnamigen Film mit Richard Gere und Diane Lane?)






Mein Lieblingsessen der Woche gab es am Montag. Hier seht Ihr leider nur ein Bild der Zubereitung. Denn zu einem schöneren Bild, fertig und auf dem Teller, kam es dann leider gar nicht, weil mein Löwenjunge erst mal nicht nach Hause kam. Ich war voller Sorge um ihn, als er über eine Stunde nach Schulschluss immer noch nicht daheim war. Aber das ist eine andere Geschichte, wer mag darf gerne HIER nachlesen.

Unsere Nudeln mit Spinat-Käse-Sauce haben aber nach der ganzen Aufregung doch noch geschmeckt.
(Wenn Ihr das Rezept haben wollt, gebt mir bescheid. Meine Jungs und ich lieben es. Jaaaa sie essen den Spinat auch nur so, niemals anders.)






DEN Lieblingsmoment mit meinen Kindern gibt es diese Woche eigentlich gar nicht, denn es waren zum Glück ganz viele dabei. Nach dem Schrecken vom Montag war ich einfach nur froh, dass es beiden gut geht und wir haben den ganzen Nachmittag im Garten verbracht. Dieses Foto hier stammt von gestern. Wir hatten Kinder-Zahnarzttermin und sind danach zusammen mit unserem Hund ausgelassen durch die Wiesen und Felder (gleich hinter der Zahnarztpraxis, wie praktisch) gesprungen. Natürlich auch schön im Matsch, es hatte vormittags ja schon wieder geregnet. Ach ja, falls jemand genauer hinsieht: das Winterkind spielte Feuerwehrmann und trägt deshalb Wollhandschuhe. (Was "natürlich" Feuerwehrmann-Handschuhe sind, eh klar.)







Mama-Momente nur für mich, gibt es eigentlich viel zu wenige. Aber am Dienstag morgen da hatte ich einen. Die Kinder waren aus dem Haus und nach langem Regen schien es endlich mal wieder einen Sonnentag zu geben. Ganz bewusst und in Ruhe habe ich da meinen 2. Kaffee auf der Terrasse getrunken die warme Sonne und meinen wild zugewucherten Garten genossen, bevor es danach mit dem Alltagsstress wieder weiter ging. Ihr kennt das ja. 








Mit der Lieblings-Inspiration habe ich mir ein bisschen schwer getan und bis gestern abend wusste ich auch noch nicht richtig was ich dazu schreiben sollte. Mit dem Ausdruck "Inspiration" tu ich mir in diesem Fall etwas schwer, aber Julia schreibt mir mit ihrem Beitrag: "Ein Mensch geht, sein Netzwerk trauert" aus dem Herzen.
Diese Woche ist Chris gestorben. Chris war in meiner Blogger und Twitterblase schon lange ein "Freund" und sein Tod traf mich zutiefst. Er hatte seit 2 Jahren gegen den Krebs angekämpft und am Ende doch verloren. In diesen 2 Jahren habe ich stets gehofft, dass er es schaffen würde. Für sich und seine Familie. Er war nicht nur @irgendwer auf Twitter", er war Chris. Einer von uns. Und jetzt fehlt er. 

Manche werden es vielleicht nicht verstehen, dass man um jemanden trauert, den man "im echten Leben" doch gar nicht kennt. Als ich die Nachricht las, dass er es nun "geschafft" hatte, da liefen mir die Tränen und auf der anderen Seite habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt das Recht dazu hatte, ich "kannte ihn ja gar nicht". Wie groß muss da erst der Schmerz bei seinen Liebsten sein, wenn mich das schon so mitnimmt?

Julia hat das in ihrem wunderbaren Text aber so treffend beschrieben:

"Während seine Familie von ihm Abschied nehmen musste, kam auf twitter eine für mich nicht zu zählende Menge an Menschen zusammen, die zum Zeitpunkt seines Todes gemeinsam an ihn dachten, die wie ich Rotz und Wasser heulend zuhause vor dem Rechner saßen, und die nicht genau wussten, wohin mit sich. Denn wie trauert man bloß um einen Menschen, den man „nur“ online kannte? Ist Trauer nicht etwas sehr Persönliches, sind Kummer und Tränen nicht der Familie und den engen Freunden vorbehalten? Darf man denn als Onliner trauern? Und wenn ja, wie macht man das?
Ein Freund fand darauf die einzig passende Antwort. Auf meine Frage, wie das ginge, das mit dem „Online-Trauern“, schrieb er: „Wie überall sonst auch. Gemeinsam.“

Vielen Dank dafür Julia!


So und jetzt sitze ich vor dem blinkenden Curser am Laptop und es fällt mir einfach kein wirklich passender Schluss für diese Woche, für diesen Post ein. 
Also lass ich das jetzt einfach so stehen hier.

Schaut bei Anna vorbei, da gibt es heute sicher wieder viele weitere Freitagslieblinge.

Kommt gut in´s Wochenende und gebt auf Euch acht.

Gros Bisous
Eure Tanja



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Lieblingsessen aus der Resteküche: Brezelknödel und Würstchengulasch (Kleine Genießer im Juni)

Bei unseren Mahlzeiten bleibt ja eigentlich fast immer was übrig. Entweder weil die Jungs unterschiedlich großen Appetit haben oder weil man bei manchen Rezepten gut was für andere Tage einfrieren kann.

Mit Essen wegwerfen tu ich mir schon schwer, denn da wurde ich zuhause einfach so erzogen. Meine Eltern waren "Nachkriegskinder" und Essen und ein voller Magen waren damals nicht unbedingt selbstverständlich. Meine Mutter lehrte uns dadurch, achtsam damit umzugehen.

Mein Mann schaut mich zwar manchmal schräg an, wenn ich sag: "Nein, nein, das brauchst Du jetzt nicht wegschmeißen" ist dann aber meist freudig überrascht, was ich dann noch Leckeres daraus zaubere. 
(Natürlich hebe ich nichts auf, was man wirklich nicht mehr verwenden kann oder was in den Tiefen des Kühlschrankes vergessen wurde.)

Heute stelle ich Euch mal ein beliebtes Reste-Essen aus unserer Familienküche vor:

Brezelknödel und Würstchengulasch

(tatsächlich ein Lieblingsrezept meiner Kinder!)



Zuegegeben, es klingt jetzt eher nach "Fix-Tütchen" als nach Gourmetessen, aber das täuscht! Ist kein Fix drin, haupstächlich "Reste":

Brezeln-



Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist, aber meine Kinder lassen immer irgendwelche Brezel-Reste übrig, die am nächsten Tag dann hart sind und auch niemand mehr essen will. (Ausser vielleicht unser Hund, die würde sich freuen, bekommt es aber nicht). Also ab damit in die Gefriertruhe.
Für die Knödel braucht man 4 Brezeln vom Vortag. (oder aber aufgetaut und nicht mehr "feucht").

Die Zubereitung ist kinderleicht, mein Löwenjunge darf immer die Knödel formen, weil er das mit so klebrigen Massen viel lieber macht als ich.



Das Rezept dazu hatte ich hier schon mal verbloggt. Die Klöße werden dann im 20 Minuten im Dampfgarer oder eine halbe Stunde im kochenden Wasser gegart.

Mein Löwenjunge nimmt (falls noch übrig) am nächsten Tag gerne noch einen kalten Knödel mit in die Schule.


Rostbratwürstchen, Mais, Paprika und Tomatenbutter 

bleiben oft mal übrig, wenn wir gegrillt haben.

Mit der Tomatenbutter lässt sich viel in der Resteküche zaubern. Sie verschwindet bei mir in Saucen, bei Gemüse oder ich brate schnell ein paar Nudeln damit an. Sehr vielseitig anzuwenden!

Für das Würstchengulasch 



- schneide ich die Rostbratwürste in Scheiben und brate sie an.
- Paprika in kleine Würfel schneiden und mit anbraten
- Mais mit anbraten
- etwas Tomatenmark und/oder Tomatenbutter dazu
- Kochsahne dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
- bei Bedarf nachwürzen (Salz, Pfeffer, Paprika)


Fertig!


Bei Mama Mia gibt es diesen Monat bei Kleine Genießer im Juni noch mehr Rezepte zur Resteverwertung. Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Rezepte, weil ich immer wieder nach neuen Ideen suche, was ich aus den Resten vom Vortag so zaubern kann.

Oder vielleicht habt Ihr ja auch noch ein paar Ideen? Dann immer her damit.

Bon Appétit!

Eure Tanja




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Dienstag, 7. Juni 2016

Gestern kam mein Schulkind nicht nach Hause. 45 Minuten Mama-Hölle Deluxe

Im Warten bin ich nicht gut. War ich noch nie und es ist auch nicht gerade besser geworden, seit ich Mutter bin.
Als vor rund einem Jahr der Informationsabend für Erstklässler-Eltern war, bekam ich innerlich schon Schnappatmung. Da war mein Löwenjunge noch zarte 5 Jahre alt und brachte mir bunte Bilder aus dem Kindergarten nach Hause.


Üben Sie den Schulweg!

"Es wäre schön, wenn die Kinder selbstständig zur Schule kommen und nicht von den Eltern bis vor die Türe kutschiert werden. Üben Sie gemeinsam den Schulweg. Zu Fuß oder mit dem Roller. Dann haben die Kinder schon gleich ein bisschen frische Luft und sich ordentlich bewegt."

Schluck. 3,8 Kilometer alleine zur Schule. Niemand der sagt: "Da kommt ein Auto!" Traue ich ihm das zu? Bis dato habe ich mich ja jeden Morgen zur Schule fahren sehen. Zumindest in der 1. Klasse.

Mein Sohn kannte noch niemanden von der neuen Schule. Wir waren im April ja erst hier her gezogen und das andere Vorschulkind aus seiner Gruppe war nicht in seiner Klasse und hatte einen ganz anderen Schulweg.
So richtig klein ist unser Wohnort nun auch wieder nicht. Gut, keine Großstadt, aber es gibt auch in unserer Stadt genügend Deppen, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen rund um den Schulweg halten. War der Schulweg sicher genug für einen bis dahin 6-Jährigen Erstklässler?

Da ich meine Jungs aber, von klein auf, sehr in ihrer Selbstständigkeit unterstützt habe und mir die Bewegung an der frischen Luft (gerade für meinen aktiven Löwenjungen) als sehr einleuchtend vorkam, quatschte ich einfach andere Eltern an, wo denn ihre Kinder so wohnen und welchen Schulweg sie nehmen würden. Es gab tatsächlich einige Kinder die - juhuuu - sogar noch größere Geschwister hatten, die mit auf dem Schulweg dabei sein würden.

Loslassen

Muss man seine Kinder ja auch jeden Tag ein Stückchen mehr. Aber das fällt mir als Mutter fast genau so schwer wie das Warten. Aber ich tue es natürlich, denn ich vertraue ihnen.

Zum Geburtstag gab es dann einen Roller für den Löwenjungen und wir übten den Schulweg. Hätte ich es ihm nicht zugetraut, dann hätte ich ihn wohl auch noch nicht alleine losgeschickt. Aber er war stolz auf sich selbst und machte seine Sache gut.

Der 1. Schultag kam und am 2. Tag schon wollte mein Löwenjunge mit den anderen rollern. Nie werde ich vergessen, wie ich ab 12:15 Uhr nervös auf die Uhr schaute. 20 Minuten schätzte ich in etwa, je nachdem wie schnell sie an der Schule loskamen, was es noch zu ratschen und zu gucken gab.
In der ersten Zeit sind immer noch Mütter oder Väter mitgefahren und haben die Kinder begleitet. Das beruhigte ungemein. Mittlerweile weiß ich in etwa, dass mein Sohn gut eine halbe Stunde braucht, weil er es gemütlich mag und unterwegs noch vielen Menschen "Guten Tag" sagen muss.

Gestern kam er nicht nach Hause.

Nicht nach 30 Minuten, nicht nach 40 Minuten und nach 50 Minuten wurde es mir komisch.
Mein Papa war schon da, weil er Montags immer zum Mittagessen kommt und danach den Löwenjungen zum Trommelkurs fährt.
Er setzt sich in´s Auto und fährt den Schulweg ab, kommt nach 10 Minuten aber ohne ihn wieder. Nichts. Nur eine Absperrung der Feuerwehr. Haha nicht gerade beruhigend. Polizei fährt mit Blaulicht vorbei und mir wird es schlecht. Richtig schlecht. Kopfkino.

Zwischenzeitlich habe ich bei seiner Freundin angerufen, ob er mit zu ihr ist. Sie sagt, er ist heute mit E. heimgerollert. Ich rufe also bei E an. Seine Mutter sagt, E. sei schon über eine halbe Stunde daheim, er ist mit dem Löwenjungen heimgerollert, bis er abbiegen muss in sein Wohngebiet. Jetzt wird mir endgültig anders. Eine halbe Stunde schon daheim? Von E. sind es keine 5 Minuten zu uns...

Unfall? Zu jemandem in´s Auto gestiegen?

Um gegen diese blöden Gedanken anzukämpfen, setze ich mich in´s Auto. "Ist sicher alles gut, Du kannst ihm vertrauen. Aber wenn es gar nicht mal seine Schuld ist? Warum ist Feuerwehr und Polizei hier? Scheiße."

Mir ist hundeelend und ich fahre in Richtung Schule. Als ich um die Kurve fahre, kommt mir mein Löwenjunge freudestrahlend entgegen. "Hallo Mama!"

Ich steige aus. Muss heulen. Umarme ihn aber es sprudelt aus mir heraus: "Wo um alles in der Welt warst Du denn so lange? Hast Du eine Ahnung, was für Sorgen ich mir gemacht habe? Es ist halb 2 und um 12:15 Uhr war die Schule aus!"
Der Löwenjunge weint.
"Aber ich war doch nur ganz kurz bei M., Mama!"

Ich drücke ihn, weil ich einfach nur froh bin. Ein riesengroßer Klumpen fällt von meinem Herzen. Dann erzähle ich ihm, dass ich mich einfach so gesorgt habe um ihn, weil er nicht kam. Dass ich Angst hatte, dass ihm was passiert sei, weil sein Freund schon so lange daheim war.

Doch er hat eine ganz einfache Erklärung:

"Weißt Du, M. hatte so dolle Bauchschmerzen, dass ihre Mama sie heute abholen musste. Als ich an ihrem Haus vorbei gekommen bin, wollte ich nur schauen, wie es ihr geht und ihr sagen, was wir für Hausaufgaben aufhaben. Ich dachte, das waren nur 10 Minuten, Mama!"

Für mich waren es gestern 45 Minuten, die sich 1000 mal länger anfühlten.
Danach war ich stolz auf ihn, dass er besorgt nach seiner Schulfreundin gesehen hatte. Anscheinend habe ich ja doch nicht alles falsch gemacht.

Zum Abschied heute morgen meinte er dann: "Und keine Angst, ich geh mit niemandem mit, nicht mal für Gummibärchen."

Auf der Welt passiert einfach zu viel, als dass man sich nicht doch immer die schlimmsten Sachen vorstellen würde. Manchmal wäre ich doch lieber eine Gluckenmutter, die ihre Kinder bis zur Schultüre begleitet. Aber das würde wohl nicht zu mir und meinen Kindern passen.

Mal sehen, wie lange er mich heute warten lässt.


Bisous,
Eure Tanja

Sonntag, 5. Juni 2016

Was machst Du eigentlich den ganzen (Sonn-)Tag, wenn es ständig nur noch regnet? WMDEDGT - 06/2016

Es ist 7:47 Uhr am Sonntagmorgen. Ich hatte gehofft, der Sonntag würde heute etwas später beginnen, denn die Kinder sind spät in's Bett. Der Löwenjunge hatte nämlich seit gestern Damenbesuch und seine beste Freundin und angeblich meine zukünftige Schwiegertochter durfte sogar über Nacht bleiben. Um 22:45 Uhr hörte ich die zwei noch gaggern, in ihrem Matratzenlager mit frisch aufgeladenen Taschenlampen. Nun waren alle wieder (einigermaßen) fit und der Sonntag konnte beginnen. 



7:47 Uhr 
"Wir haben eine Überraschung, der Frühstückstisch ist gedeckt!"
"Ich schau mir das gleich an, nur einmal kurz umdrehen, bitte. Ihr könnt doch noch ein bisschen spielen."

8:38 Uhr 
"Mama, jetzt haben wir aber echt Hunger!" 
Oh, da bin ich wohl nochmal weggenickt...

8:45 Uhr 
Es gibt heute wohl StarWars-Frühstück mit Erdnüssen, Pfirsich, Tomaten und Schokolade. Vitamine und naschen. So muss das sein. 


(Auf Instagram meinten sie ja, bei uns wäre heute der Nikolaus schon gekommen, hihi)

9:30 Uhr 
Erweitertes Frühstück. Dreimal Spiegelei mit Toastbrot. Eigentlich mag das Winterkind kein Spiegelei, aber das Besuchskind und der Löwenjunge wollten eins, das nennt man wohl Gruppenzwang. 
Gegessen hat er es übrigens nicht, sondern großzügig abgegeben...

10:30 Uhr
"Ich geh mal Zähne putzen und mich fertig machen" sagt meine Schwiegertochter in Spe und meine Jungs: "wir auch!"
Mein Mann und ich beschließen, das Mädchen zu adoptieren...

11:15 Uhr
Wir haben alles zusammen gepackt und da unser Besuchskind gestern mit dem Fahrrad kam, nutzen wir das Wetter und bringen Sie mit dem Fahrrad nach Hause. Bisschen Fahrrad fahren schadet mir ja nun auch nichts, nachdem ich letzte Woche beim Belastungs-EKG keine so gute Figur gemacht hatte. Hüstel. ("Sie hatten wohl keinen Bock oder? Das ist das Belastungstest-EKG einer 60-jährigen!". Ich sollte mir einen verständnisvolleren Arzt suchen, oder?!)

12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Wir sind zurück und die Jungs bleiben noch ein bisschen im Garten. Wir Eltern räumen auf und ich gönne mir nochmal einen Becher Kaffee. Das Winterkind ist knatschig, weil er auch zu wenig geschlafen hat. Er hat keinen Hunger und geht freiwillig mit mir in's Bett. 

14:33 Uhr 
kommt der Löwenjunge an mein Bett: "Mama, Du Schlafmütze!" Ups, da bin ich mal wieder direkt mit eingeschlafen...

15:00 Uhr
ist dann auch das Winterkind aufgewacht und verdrückt etwas Obst und ein Nutellabrötchen. Vitamine und Schokolade eben. Wochenende. 

15:15 Uhr
Unser Nachmittagsplan, mit Jungs und Hund einen Ausflug in den Wald zu machen, fällt buchstäblich in's Wasser. Es regnet schon wieder. Während anscheinend ganz Deutschland Sommer hat und schwitzt, ist es bei uns in Bayern einfach nur nass und ständig regnet es. Furchtbar!!!!

15:30 Uhr
Der Liebste macht eine große Schüssel Popcorn und wir machen es uns auf der Couch gemütlich und schauen 2 Folgen Sendung mit der Maus.  

16:45 Uhr 
Die Sonne kommt raus! Wir ziehen uns schnell an und machen uns doch noch mit dem Hund auf den Weg. Ich habe von einer anderen Hundebesitzerin letztens einen Geheimtipp bekommen und wir finden schnell den Weg zu den versteckten Seen. 
Lana und die Jungs finden es klasse. Ich natürlich auch. 







17:55 Uhr
Es wird schwarz über uns und es donnert. Schnell nach Hause und das Abendessen vorbereiten, bevor wir wieder nass werden. 

18:55 Uhr
Es gibt Schnitzel, Kartoffeln, Butter-Karotten und Sauce Hollandaise. Keine Schokolade. 
 


19:25 Uhr
Der von der letzten Nacht gezeichnete Löwenjunge muss schnell in's Bett. Wir gehen in's Bad, duschen und bettfertig machen. 

19:58 Uhr
Ich lieg mit ihm Bett und mach eine kurze Entspannungsübung weil er so aufgedreht vom Tag ist. 

20:05 Uhr
Mein Löwenjunge schläft. Ich muss Lächeln, küsse ihn nochmal und geh das Winterkind suchen. Der hat mit Papa noch gemalt, hoffentlich die Küche schon aufgeräumt und sich bettfertig gemacht. Kuscheln will er aber lieber mit mir. 

21:10 Uhr
Das Winterkind schläft leider immer noch nicht...

21:29 Uhr 
Endlich schlafen alle Kinder und ich geh jetzt auf die Couch. 


Das war also mein WMDEDGT vom Juni 2016. WMDEDGT- Tagebuchblogging am 05. eines jeden Monats und gesammelt bei der großartigen Frau Brüllen.
(WMDEDGT bedeutet übrigens Was Machst DEigentlich Den Ganzen Tag)

Wie war Euer 05. Juni? Gehört Ihr zu denen, die Sommer haben oder heute auch Regenroulette spielen durften? 

Kommt gut in die neue Woche und bis Bald. 

Gros Bisous

Eure Tanja



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Freitag, 3. Juni 2016

Leben mit Kindern im Juni: Ferienkinder! Sommerferien 2016

 
Die Pfingstferien sind in Bayern gerade zu Ende gegangen, was auch der Grund war, dass ich hier auf dem Blog gar nicht mehr zum Schreiben kam, denn die Ferienzeit mit meinen Kindern ließ mir dieses Mal kaum Zeit zum durchschnaufen. Dem schlechten Wetter sei Dank, musste ich mir schon so einiges einfallen lassen, um mich und meine Jungs bei Laune zu halten.

In einigen Bundesländern gehen Mitte Juni schon die Sommerferien los, wir selber haben noch bis Ende Juli Zeit, uns Gedanken über die Ferien zu machen.

Mein Juni-Thema von Leben mit Kindern möchte ich also den Sommerferien 2016 widmen.
Für mich als Reiseverkehrskauffrau ja sowieso ein spannendes Thema!




Was habt Ihr geplant?
Wie teilt Ihr die lange Ferienzeit auf?
Geht es in den Urlaub und wenn ja wohin?
Badeurlaub, Wandern, Freizeitparks, oder vielleicht eine Städtereise?
Mit dem Auto, Zug, Bus oder Flugzeug?
Verreisen Eure Kinder vielleicht sogar ohne Euch?
Was für Urlaubstypen seid Ihr? Campingplatz, Ferienwohnung, Hotel?
Habt Ihr ein Urlaubsziel, dass Ihr anderen Familien empfehlen könnt?
Wo und wie bucht Ihr Euren Urlaub?
Wie haltet Ihr Eure Kinder bei Laune, um die An- und Abreise so stressfrei wie möglich zu planen?
Oder bleibt Ihr zu Hause und macht es Euch da sommerlich?
Was kann man alles Schönes mit seinen Ferienkindern machen?
Beeinflusst Euch eventuell auch die politische Lage, Angst/Terror bei Euren Entscheidungen?

Was auch immer Euch dazu einfällt, ich bin gespannt und sammle gerne Eure Beiträge.

Falls Ihr jetzt schon ein bisschen in Urlaubsstimmung kommen wollt, dann klickt doch einfach mal auf meine Rubrik AUF REISEN.

Wer gerne mal Urlaub machen möchte, wo ich 3 Jahre gelebt habe, der darf sich gerne mal hier in Frankreichstimmung bringen: Mein Frankreich - In 13 Akten


Habt ein schönes Wochenende!

Gros Bisous

Eure Tanja