Dienstag, 8. Dezember 2015

Bloggers Weihnacht 2015 - das 8. Türchen mit Nina von GEDANKENPOTPOURRI


Die wahre Lebenskunst besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen...
(Pearl S. Buck)




Über mein heutiges, 8. Türchen der Bloggers Weihnacht 2015 freue ich mich ganz besonders. Denn heute erzählt mir Nina von dem wunderschönen Blog Gedankenpotpourri - Von einer die Kinder bekam und dann die Reset-Taste ihres Lebens drückte - wie sie die Advents- und Weihnachtszeit mit ihrer Familie erlebt.
Gedankenpotpouri ist einer meiner Bloglieblinge, weil Nina´s Worte einfach so oft mein Herz berühren. (Von Briefen und leuchtenden Kinderaugen oder Warum meine Trauer mich so glücklich macht um nur mal 2 zu nennen)
Im vergangenen Jahr hatte Nina eine längere Blogpause und erst war gar nicht klar, ob sie überhaupt wieder zurück kommt, was mich damals wirklich sehr traurig machte, denn ihre Worte fehlten mir sehr. Aber das Leben schreibt eben auch eigene Geschichten. Umso größer war dann die Freude, als sie sich im Oktober wieder zurück meldete (Warum ich wieder blogge) und da habe ich sie natürlich sofort gefragt, ob sie ein Türchen in meinem Adventskalender sein mag.

Jetzt spann ich Euch nicht länger auf die Folter, denn Nina kommt jetzt zu Wort und sie hat wieder was mit viel Herz für Euch mitgebracht. Hier kommt


Nina´s Weihnacht





Zuerst ein kleiner Rückblick: für was bist Du in diesem Jahr besonders dankbar?

Leider blicken wir auf ein sehr herausforderndes Jahr zurück. Wir haben einige Menschen durch Krankheiten verloren. Das war und ist nicht einfach.

Mein erster Impuls, als ich deine Frage las war – hm, dieses Jahr bin ich für kaum etwas dankbar. Und dann, kamen mir tausende von Gründen und Situationen, für die ich doch sehr dankbar bin. Unendlich dankbar bin. Vielleicht noch viel dankbarer, als ich es sonst gewesen wäre.

Wir haben 2 gesunde Kinder. Mehr Dankbarkeit geht doch gar nicht.

Was war 2015 für Dich Dein wichtigster, schönster oder bedeutendster Blogbeitrag und

warum?
 
Ay, ay, ay. Das ist eine schwere Frage… Darf ich ein bisschen fudeln? Ich habe doch auch eine lange Blogpause gemacht ;-) Darf ich in den Dezember 2014 zurück springen?
Ich war damals auf dem Weg zu meiner Freundin nach Wien. Allein. Ohne Kinder. Auf zu unserem alljährlichen Mädelswochenende. Am Flughafen beobachtete ich eine Mutter mit ihrem Sohn. Ich fasste in Worte was ich sah und was es mit mir gemacht hat: 

Ein Aufruf dazu, uns gegenseitig viel öfter Zuspruch auszusprechen! Vielleicht gerade jetzt, in der Weihnachtszeit.

Gibt es ein bestimmtes Projekt oder etwas, was Dir besonders am Herzen liegt und was Du

hier gerne vorstellen möchtest, warum unterstützt Du es, wie könnten andere helfen?

Hm. Nein, ein besonderes Projekt unterstütze ich momentan nicht aktiv. Dafür lässt der Alltag zwischen Kindern und Studium kaum Raum.

Wie erlebt Ihr die Adventszeit als Familie? Gibt es bestimmte Familienrituale bei Euch in der

Advents- und Weihnachtszeit?

Die Adventszeit ist natürlich eine besondere Zeit für uns. Auch wenn sie dieses Jahr, emotional gesehen, schwer für uns wird. Aber natürlich ändert das nichts an unseren kleinen Ritualen, die einfach dazu gehören:



Plätzchen backen – Da wollte ich mal in die Runde fragen: Bekommt ihr das „romantisch“ hin? Bei uns endet es oft in einem bodenlosen Durcheinander, mit springender Weihnachts-CD im Hintergrund. Tradition isses trotzdem. 

Pragmatisch. So sind wa.



Ins Theater gehen – jedes Jahr suchen wir uns ein schönes, weihnachtliches Kindertheaterstück raus. Sehr gerne vom Wittener Kinder- und Jugendtheater. Letztes Jahr war es „Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär“. Dieses Jahr wird es „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ sein.

Gemeinsam Lichterketten aufhängen

Den Wunschzettel ans Christkind rauslegen – gemeinsam legen wir ihn mit einem Glas Apfelschorle und selbstgebackenen Plätzchen auf die Terrasse. Und oh Wunder, am nächsten Morgen isser Futsch.

Gemeinsam den Baum schmücken – einen Tag vor Heilig Abend, schmücken wir gemeinsam unseren Weihnachtsbaum.



Glöckchen am Heiligen Abend – wenn unser Christkind da war, läutet es immer kurz mit dem Glöckchen. Glauben wir zu mindestens. Denn von irgendwo hören wir immer dieses leise Klingen.


Was darf an Weihnachten für Dich auf keinen Fall fehlen?

*Achtung Kitschalarm* Die leuchtenden Augen der Kinder, die sich von Herzen über ihr Geschenk freuen.

Christkind oder Weihnachtsmann?

Christkind. Klare Kiste.

Wie feiert Ihr Weihnachten und findest Du das auch gut oder würdest Du da gerne was

ändern, wenn Du könntest? Hat sich Weihnachten für Dich verändert, seit Du Mama bist?

Wie schon gesagt – in diesem Jahr hat sich unsere Familienkonstellation deutlich verändert. Das wird auch etwas an unserem Heiligen Abend ändern. Wo wir feiern, wie wir feiern und mit wem wir feiern ist noch offen.

Im Laufe der Jahre, haben wir an unterschiedlichen Orten gefeiert. Früher meist bei meinen Eltern, dann ein paar Jahre bei meiner Schwester, meinem Schwager, Nichte und Neffe. In den letzten 3 Jahren, haben wir bei uns gefeiert.
Wir sind also Veränderung gewöhnt und freuen uns auf das, was sich dieses Jahr ergeben wird.

Ob sich etwas an Weihnachten für mich verändert hat, seit ich Kinder habe!? Oh ja. Das hat es. Seitdem hat Weihnachten für mich erst echte Bedeutung gewonnen. Ganz grundsätzlich


finde ich kirchliche Feiertage eher so romantisch wie ein nasses Küchentuch. Aber Weihnachten mit Kindern ist etwas Besonderes. Eine ganz entschleunigte Zeit, mit viel Zeit füreinander.




Euer Weihnachtsessen? 

Ich habe leider noch absolut keine Ahnung. Vermutlich werden wir das auch erst auf den letzten Drücker entscheiden. Aber grundsätzlich wird es wie immer: einfach und lecker. Und viel zu viel. Viel zu viel.

Was wird für die Kinder unter dem Weihnachtsbaum liegen?

Für unsere ältere Tochter (7 Jahre alt):
Ein Skateboard, eine „Nach-Hause-Komm“-Uhr, eine CD von den ???-Kids und ein Buch

Für unsere jüngere Tochter (5 Jahre alt):
Eine „Nach-Hause-Komm“-Uhr, ein CD-Player (incl. Kassettenrekorder), eine CD von der Reisemaus, und ein Buch.

Welches ist DEIN Weihnachtslied?

Das traue ich mich jetzt hier nicht so ganz öffentlich zu sagen. *räusper*
(Anm. des Ohrwurms: “Laaaaast Chriiiistmaaaaaaaas I gave …”) Ich kann da nix für. Echt. Das ist höhere Gewalt.

Dein ganz persönlicher Weihnachtswunsch 2015?

Gesundheit meiner Liebsten und mich. Mehr nicht. Einfach „nur“ Gesundheit.

Befrage Deine Kinder (Alter?): Was ist Weihnachten?

Unzensierter O-Ton meiner Liebsten:

Töchterlein (7 Jahre alt): „Ein toller Tag, weil ich denke auch ans Christkind, ein bisschen. Auch ein bisschen an den lieben Gott, aber nur ein bisschen. Und ich mag Weihnachten auch, weil ich auch gerne Geschenke bekommen. Und ich finde Weihnachten noch einen schönen Tag, weil wir uns alle treffen und essen und trinken und spielen.

Töchterlein (5 Jahre alt): „Weihnachten ist wenn da ein Tannenbaum steht. Und ich mag auch Weihnachten weil da man Geschenke kriegt und weil das so schön aussieht und so genütlig (!). Ich mag einfach Weihnachten.“

Was versteckt sich hinter Deinem heutigen Tafjora-Türchen?

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Am 08. Dezember 2009 haben mein Mann und ich uns, in einem kleinen Rahmen, das Ja-Wort gegeben. Im Alltag nehmen wir uns leider oft zu wenig Zeit für unsere Partnerschaft. Das kennt ihr sicher, oder? Hier also ein Text an meinen Mann – aber auch für euch. Für eure Herzen und eure Partnerschaften (bzw. für die Beziehung zu besonders wichtigen Menschen für euch):
 



Liebe Nina,
alles Liebe zum Hochzeitstag!!! 
Es ist so unglaublich schön, dass Du Deine Gedanken wieder mit uns teilst. Wie Du das mit Deiner Familie und Medizinstudium so machst bleibt mir ein Rätsel.
Ich wünsche Euch von Herzen eine wunderschöne Weihnachtszeit, auch und gerade weil sie dieses Jahr eben doch ganz anders ist als in den vergangenen Jahren. Fühl Dich von Herzen gedrückt.


Ihr Lieben,
Euch wünsche ich einen wunderschönen Dienstag und bis morgen.
Gros Bisous
Eure Tanja


Das war die Bloggers Weihnacht 2015 bis jetzt:
Türchen 1: Das Gewünschteste Wunschkind aller Zeiten...
Türchen 2: Karolin von Dachbuben
Türchen 3: Rike von Nieselpriem
Türchen 4: Küstenmami von Küstenkidsunterwegs
Türchen 5: Sabrina von Alltagsfieber  
Türchen 6: Wiebke von Verflixter Alltag 
Türchen 7: Nathalie von Ganz normale Mama 


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1 Kommentar:

  1. Danke! Es war mir ein Vergnügen :-) Auch wenn ich nun leider unbewusst zu einem "holprigen" Mitschreiber wurde... Mäh.

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