Mittwoch, 19. August 2015

Die Welt des Winterkindes- mit Kinderaugen betrachtet

Wir befinden uns gerade in der Mitte von über 6 Wochen Sommerferien und da wir unseren Sommerurlaub 2015 ja schon Ende Juni/Anfang Juli genießen durften, sind diese Sommerferien schon ein bisschen lange für meinen großen Löwenjungen. Daher freute er sich auch riesig, dass er diese Woche an einem Ferienprogramm mitmachen darf, welches auf dem Gelände von Papa's Arbeit angeboten wird. Gestern Abend kam er dann müde aber total zufrieden und ausgeglichen nach Hause. Wie groß er doch geworden ist!

Das Ganze bedeutet nun aber auch mehr Zeit alleine mit dem Winterkind und gestern Abend war ich so platt, dass ich für meine Verhältnisse unglaublich früh in's Bett gefallen bin. Der Tag mit einem Kleinkind alleine, kam mir fast doppelt so lange vor, als sonst. 
So waren damals ja eigentlich auch die Tage in den ersten drei Jahren mit dem Löwenjungen, aber ich hatte das wohl verdrängt. 

Das Schöne an dem Alter vom Winterkind ist ja die völlig andere Sichtweise von vielen Dingen. Einfache Gegenstände oder Anreize entwickeln ihre ganz eigene Dynamik und was ich daran am Meisten liebe ist es, dem Winterkind dabei zuzusehen, diese zu entdecken und ihn einfach machen lassen. Das ist er also, dieser "Flow" den man oft vergebens sucht. 

Ich fotografiere meine Kinder gerne dabei, wie sie die Welt entdecken, um diese Momente festzuhalten. Gestern wurde ich wieder an diese Bilder von Dajana erinnert, die einmal im Monat auf ihrem Blog dazu einlädt, die Welt mit Kinderaugen zu betrachten. 

Daher kommt heute mal ein kleines "Best Of" meines Winterkindes, wie er die Welt mit Kinderaugen betrachtet und uns Erwachsene dazu einlädt, mal einen Schritt langsamer zu gehen, inne zu halten und sich den vielen kleinen und großen Dingen bewusst zu werden. 



Viel Spaß, Gros Bisous 
Eure Tanja und das Winterkind 


Mit Kinderaugen betrachtet, habe ich schon morgens gute Laune und ganz viele komische Ideen in meinem Kopf, zum Beispiel mal ausprobieren, ob ich in Mama's Wäschekorb auch rein passe, denn ich muss natürlich dringend gewaschen werden...



Mit Kinderaugen betrachtet, stehen diese Bären viel zu weit oben für mich, aber der eine Bär macht Seifenblasen und ich liebe es, sie zu fangen...



Mit Kinderaugen betrachtet, knete ich für mein Leben gerne und mache das sogar sehr ausdauernd und lange...



Die Liebe zu Büchern teile ich mit meiner Mama, ich verstehe gar nicht, dass sie immer sagt, sie hat grad keine Zeit zum lesen. Man muss sich doch einfach nur ein Buch nehmen und hinsetzen. Mit Kinderaugen betrachtet, geht das ganz einfach, guck:


Mit Kinderaugen betrachtet, findet man die schönsten Spielsachen nicht in seinem Kinderzimmer, sondern in der Natur. Die neue Deko ist auch bald fertig...



Den Knoten machen habe ich mir selbst beigebracht. Ich liebe Seile und Schnüre und habe einfach so lange probiert, bis ich es raus hatte, einfach so. Mit Kinderaugen betrachtet, lernt man viele Dinge ganz nebenbei...



Ich helfe wo ich nur kann und darf. Mit Kinderaugen betrachtet geht das zwar alles etwas langsamer bei mir, aber wozu die ganze Eile?



Karussell fahren finde ich echt klasse. Lasst mich ruhig machen, irgendwann bin ich auch dazu zu groß, so wie mein Bruder, der lieber große und schnelle Achterbahnen fährt. Mit (leuchtenden) Kinderaugen betrachtet, kann man gar nicht genug davon bekommen:



Mit Kinderaugen betrachtet, ist mein Leben doch auch ganz schön anstrengend. Irgendwie. 



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Kommentare:

  1. Hachz, ja, hmm, ich werd doch da gerade etwas melancholisch :-)
    So süße Patschehändchen, und meine denken schon so viel über das Weltgeschehen nach und machen sich allerlei Sorgen, dabei würde ich ihnen so gerne noch ein paar unbeschwerte Jahre gönnen!
    Die Tochter fliegt ohne uns mit der Schwägerin ein paar Tage weg, und ihre größte Sorge ist unser Leid, sollte ihr was passieren. Doofe Flugangst. Aber so süß, dass sie mehr an uns als an sich denkt. seufz...
    liebe Grüße und genieße so gut es geht diese besondere wenn auch anstrengende Zeit :-)
    viel Spaß wünscht Euch Petra

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    1. Wow, wie sich Deine Tochter sorgt, ist ja auch zu rührend! Hach.
      Ich bin ja jetzt schon wieder hin und wieder ganz "melancholisch" wie die Jahre verfliegen. Eben war mein großes Kind so aufgeregt vor dem 1. Kiga-Tag und jetzt kommt er bald in die Schule... Geht das alles schnell...
      Sei lieb gegrüßt!
      Tanja

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  2. So schön, das tut gut! Und mir ist die Seife auf dem ersten Bild aufgefallen. :-)

    Pfarrfrau

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  3. <3 ganz viele Überbleibsel noch aus Frankreich, richtig entdeckt. Obwohl der Inhalt leider nur ein billiger Nachfüllpack aus Deutschland war, zumindest auf den 1. Blick ist die Seife noch "Französisch" :)
    Lieben Gruß
    Tanja

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  4. Niedlich =) Ich bin beeindruckt, wie gut dein Sohn Eier trennen kann. Ziemlich cool =)
    Grüße,
    Kathrin

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    1. :) na ja, frag nicht wie viele Eier das gekostet hat :))
      Nein, nein, Spaß. Das will er immer machen und mit etwas Übung klappt das irgendwann auch mal...
      Liebe Grüße
      Tanja

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