Freitag, 9. Januar 2015

Friday Fives, die Ersten des Jahres 2015

Eigentlich tu ich mir grad schwer. Mit dem Denken und dem Schreiben überhaupt.
Die Welt da draußen ist nicht die, die wir uns und unseren Kindern wünschen. Ich lebe hier in dem Land, wo der Terror die Menschen eiskalt überrascht und zutiefst geschockt hat. Du spürst das an allen Ecken.
Und plötzlich ist das alles relativ nah, nicht mehr irgendwo weit weg, Bilder aus einer anderen, verstaubten Welt, sondern wir sind mittendrin.

Aber vielleicht ist es ja gerade dann wichtig, sich an das zu erinnern, was wir haben, für das wir dankbar sein können, auch wenn um uns herum manchmal nichts mehr sicher zu sein scheint. Was uns Halt, Mut und Kraft gibt. An Tagen wie diesen...

Und darum also doch, erst Recht und überhaupt, meine ersten Friday Fives im Jahr 2015, nach der wunderbaren Idee von Nadine und Buntraum. Ihre und weitere Friday Fives gibt es übrigens hier

1.) Geschwistertechnisch war es eine sehr harmonische Woche, denn Löwenjunge und Winterkind haben ausnahmsweise viel zusammen gespielt, kleinere Streitereien untereinander ausgetragen und sich weniger angeschrien. 

2.) Das relativ gute Wetter hat uns viel nach draußen gebracht. Ich bin durch eine nicht enden wollende fiese Erkältung ziemlich schlapp und so habe ich Punkt 1 sehr genossen, denn ich konnte viel  "Zuschauen" diese Woche. Hinsetzen, beobachten und ich habe es bewusst genossen, meinen Jungs beim Spielen zuzusehen. Wahnsinn was für eine Kreativität in unseren Kindern steckt. 

3.) Ich bin dankbar für einen relativ ausgeglichenen Löwenjungen. Der Alltag mit Kindergarten und festen Ritualen tut ihm einfach gut und 2 Wochen Ferien waren jetzt echt genug für ihn. 
Er war diese Woche viel entspannter und erzählte jeden Tag wie schön es für ihn war. Unbezahlbar dieses Leuchten in den Augen!

4.) Wir hatten am Montag einen tollen Ausflug in das wunderschönes Aquarium von La Rochelle. Papa hatte auch noch frei und ich bin sehr dankbar für diese gemeinsamen Familien-Highlights, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. War ein klarer Fall für unser Glücksmomente-Glas! 





5.) Und auch für was ganz alltägliches bin ich dankbar, unser Wäschetrockner ist nicht mehr kaputt, der Löwenpapa könnte es reparieren. Nach der saftigen Rechnung heute vom Autohaus ist das gleich noch mehr Grund zur Freude. Und den Löwenjungen freut es auch, der war nämlich sehr geschockt:



Und wie ist das bei Euch, wofür seid Ihr dankbar? Los, überlegt ein bisschen, Euch fällt sicher auch was ein!

À bientôt und Grand Bisous

Tanja

Kommentare:

  1. Haha, die Sache mit dem Wäschetrockner bringt mich zum Lachen. Sag dem Löwenjungen mal, dass wir keinen haben, weil wir keinen wollen. Weil wir finden, dass die Umwelt nicht noch mehr belastet werden muss. Wir trocknen unsere Wäsche auf dem Balkon die meiste Zeit des Jahres oder eben drinnen im Winter. Ansonsten hast Du das schön geschrieben mit den Ereignissen hier in Frankreich.

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    1. Ja, ich fand es auch sehr lustig, zumal wir ja auch einiges (je nach Wetter) draussen trocknen. Aber bei den vielen Dienstklamotten von meinem Mann und dann die Jungs... Heute waren es auch wieder 2 Maschinen... Mit der Umwelt gebe ich Dir natürlich völlig recht, da muss man schon bewusster mit umgehen....
      Herzliche Grüße Du "arme" Katinka ;-)

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