Dienstag, 16. Dezember 2014

Bloggers Weihnacht - das 16. Türchen mit Mara von DAS ZWEITE KIND SINDZWILLINGE



Wer an Wunder glaubt, vollbringt sie.
(Ernst Moritz Arndt)


Gestern haben wir unseren Tannenbaum gekauft und mussten in 3 verschiedene Läden, weil wir schon wieder zu spät dran waren. Aber der Baum ist mir einfach wichtig, weil ich mich an kein Weihnachten ohne Baum erinnern kann. Aufgestellt und geschmückt wird er aber eigentlich erst an Heilig Abend, aber bei den Preisen, die man jetzt für einen schönen Baum hinlegen muss, da überlege ich mir, den Baum schon am Wochenende aufzustellen, damit man noch ein bisschen länger was davon hat. Wie wichtig ist Euch so ein Weihnachtsbaum?

Bei meinem heutigen Gast der Bloggers Weihnacht  , der liebe Mara von DAS ZWEITE KIND SIND ZWILLINGE sind es die Kinder, denen der Baum wichtig ist. Überhaupt sind die Antworten von Mara so herrlich anders und einfach Mara. Ich freue mich riesig, dass sie mitgemacht hat! Ich liebe ihre Art zu schreiben, denn genau diese Art von Humor liebe ich. Lest unbedingt mal Warum ich im Wochenbett ein Buch über Messies las - dann wisst Ihr was ich meine! Mara hat 3 Jungs, den grossen Riesensohn (8) und die Zwillinge (5).
Mara sagt: "Schreiben ist mein Mittel der Entspannung. Ohne Schreiben wäre ich schon längst im Seelengrab".

Und nun Vorhang auf ;-) Hier kommt

Mara´s Weihnacht

Was bedeutet Weihnachten für Dich und Deine Familie? Was hat sich verändert daran, seit Ihr Kinder habt?

Meine Kinder lieben ja Weihnachten. 

"Mama? Wann ist wieder Weihnachten?" fragen sie mich am 27. Dezember. Und "Wie oft noch schlafen bis Weihnachten?" täglich, etwa ab Februar.

Den Sinn von Weihnachten konnte ich ihnen noch nicht erfolgreich vermitteln, sie antworten immer noch mit "Geschenke!", wenn sie befragt werden.

Dabei sind wir total christlich und gehen am Heiligen Abend in unsere kleine Gemeinde zum Gottesdienst. Die Geschenke gibt es erst am Morgen danach. Dann sind die Kinder ausgeruht, und wir hoffen alle Jahre wieder, dass sie dann den ganzen Tag über alleine spielen und wir im Gegensatz zum trauten, hochheiligen Paar nicht den ganzen Vormittag wachen müssen.

Der beste Ehemann von allen sowie die ihm Angetraute sind wahre Weihnachtsmuffel. Den Weihnachtsmann fanden wir schon immer doof. Die Kinder glauben trotzdem an den Mann im roten Mantel. Sie haben auch durchgesetzt, dass wir einen Tannenbaum kaufen. Überhaupt sind unsere Kinder geradezu unheimlich konservativ.


Welche besondere Kindheitserinnerung hast Du an Weihnachten?

Weihnachten war bei uns immer ein Fest der Enttäuschungen, Zerrissenheit, Verwandtenbesuche und zu viel Essen. Meine Eltern waren geschieden, also musste ich mich zweimal freuen, nur jedes Mal anders.

Meine Mutter war immer so angespannt, dass alles perfekt laufen sollte, dass es regelmäßig zu einem Deasaster kam.

Wann beginnst Du mit Deinen Vorbereitungen? Planst Du alles durch oder bist Du bei allem eher ein Last-Minute-Mensch?

Ich bin ein Mensch, der operativ entscheidet. Deshalb ist Weihnachten immer anders, weil die Kinder mit zunehmendem Alter andere Bedürfnisse und andere Aufmerksamkeitsspannen haben. Es gibt einen groben Plan, der bei Bedarf mehrmals umgestrickt wird. Geschenke allerdings werden rechtzeitig besorgt. Ich mag keinen Stress.
  
Gibt es besondere Rituale oder Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit bei Euch?


Neben dem Gottesdienst, der in unserer Gemeinde recht chaotisch, äh lebhaft und sehr kindgerecht zugeht, mögen wir noch andere gemeinsame Unternehmungen. In diesem Jahr zum Beispiel geht es mit der ganzen Familie ins Sternenmusical.


Weihnachtsmann oder Christkind?

Eltern. ;) Aber die Kinder wollen ja unbedingt den Weihnachtsmann, und ich treibe ihnen den nicht mit der Rute aus.

 
Wie sieht Euer Weihnachtsfest aus?

Ich hasse Ess-Marathons, Geschenkberge und zu viele Termine. 

Klar gibt es Süßigkeiten, Geschenke und leckeres Essen, aber alles gut verteilt und mit Luft zwischendurch.

Über das Essen entscheiden die Kinder („Pommes!“, „Raclette!“, „ChickenNuggets!“), die Süßigkeiten werden über die Feiertage dosiert, auch wenn die Dosen größer sind als im Alltag. 

Geschenke gibt es für jedes Kind etwas Besonderes und ein großes Geschenk für die ganze Familie, damit das Gemeinsame nicht zu kurz kommt. In diesem Jahr dieses Spiel.

Dann gibt es ja noch Geschenke von der Knaben-Oma, die wir aber erst am zweiten Weihnachtstag besuchen.

Auf diese Weise können sich die Kinder mehrmals über Geschenke freuen, über die Tage verteilt eben.


Habt Ihr ein traditionelles "Heilig-Abend-Essen" oder entscheidet Ihr das jedes Jahr neu?

Wir befragen die Kinder. Seitdem sie eine Gabel halten können, ist auch Raclette zugelassen. 

Wo und wie findest Du Ruhe und Besinnung in dem ganzen Trubel
  
Im letzten Jahr suchten wir eine befreundete Familie mit vier Kindern heim. Wir hatten vergessen Batterien für die Spielzeug-Autos zu kaufen, und die hatten noch welche. Aus dem kurzen Besuch wurden einige Stunden auf dem Spielplatz - das war wunderschön, die hundert Kinder beim Herumtoben zu beobachten und wir Erwachsenen konnten uns unterhalten.


Hast Du einen besonderen Weihnachtswunsch?

Ich wünsche mir das hier: 


Auf was freust Du Dich dieses Weihnachten 2014 am Meisten?

Auf das Sternenmusical. :)

Was hast Du uns heute hinter Deinem Blog-Türchen versteckt?

Eine Geschichte. Sie beruht auf einem Erlebnis, das ich mit dem damals noch kleinen Riesensohn machte. Es geht darum, dass ich seinen Wunsch, an den Weihnachtsmann zu glauben, respektiere.






Liebe Mara, ich danke Dir für Dein tolles Interview und wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und zwar so wie Ihr Euch das vorstellt. Ach ja und verrate mir dann unbedingt ob sich Dein Wunsch erfüllt hat, den finde ich ja total cool!
Alles Liebe

Tanja

Hoffentlich bis morgen und grand bisous
Tanja


Kommentare:

  1. Was für ein schönes Interview! ;O)

    Und vielen, vielen Dank für deine Mühe, meine Liebe <3 !

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  2. erfrischend anders, ganz die Mara :P
    Sehr gerne gelesen!

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