Freitag, 14. November 2014

Friday Fives trotz Novemberlaune

Diese Woche ist ja mal wieder im Nu verflogen. Es ist grau, stürmisch und regnerisch, was bedeutet, dass wir zu viel Zeit verbringen müssen.
Die Laune von uns allen passt sich derzeit ein bisschen dem Wetter an. 
Mal sehen, welche 5 Dinge mir trotzdem einfallen, für die ich in der vergangenen Woche dankbar bin. 

Friday Fives sind nach der Idee von Nadine und ihrem Buntraum, noch mehr davon gibt es hier 

1.) Der 8. Hochzeitstag am 11.11. - Wahnsinn wie die Zeit vergeht:
8 Jahre,  2 Kinder, 4 Adressen/3 Umzüge, diverse Hochzeiten, Babys, Trennungen und Scheidungen von Freunden, ein verflixtes 7. Jahr, viel Liebe und Geschrei, gemeinsame Geschichten und jeden Tag Lebensaufgabe und Arbeit. Danke für 8 Ehe-Jahre an meinen Göttergatten. 


2.) Der Wortschatz vom Winterkind explodiert gerade förmlich. Unglaublich- lange hat er fast nichts gesprochen aber fast alles verstanden, in Deutsch und vieles auch auf Französisch, und jetzt kommen die Wörter nur so raus. Aber was für welche, links, Turm, Schlüssel. Meine Lieblingswörter: Popop für Opa und Momo für Oma. Zu süß! 

Oder: 
"wie heißt die Mama?" #Winterkind(23Mon): "Tanna" (Tanja)
"Wie heißt der Papa?"
Winterkind: "Schahatz"

3.) Am Dienstag hatten wir nicht nur Hochzeitstag sondern es war auch St. Martin. Für jemanden wie mich gehört das einfach dazu. Ich kann mich noch heute an meine eigenen Laternenumzüge erinnern. 
2012 war unser erstes Jahr hier in Frankreich und der Löwenjunge und ich waren ganz traurig, dass es sowas in unserer Region nicht gab.
2013 hatten wir dann schon einen kleinen Bekanntenkreis und mein Mann und ich machten eben unseren eigenen kleinen St. Martinsumzug mit Freunden. 
Und dieses Jahr? 
Waren wir zu einem richtig großen Umzug in Bordeux eingeladen. 9 Monate bevor wir wieder zurück nach Deutschland ziehen, lernen wir noch ganz viele andere Deutsche kennen. Die Jungs waren auch einfach nur happy vor allem der Löwenjunge fand gleich viele Kinder in seinem Alter. 
Morgen gibt es dann wieder unser "traditionelles" kleines Martins-Fest mit Freunden und Mini-Laternen-Umzug. 

4.) Man muss manchmal noch nicht einmal vor die Türe gehen um sich bewusst zu machen, wie gut es 
einem geht. Ich muss nur mein Facebook oder Twitter aufmachen und wird von persönlichen Schicksalen "erschlagen". 
Eltern die gegen eine tödliche Krankheit kämpfen, Eltern die um ihre (tot)kranken Kinder bangen, Familien die um's Überleben kämpfen. Diese Woche hat mich Daniels' Schicksal besonders berührt. Vielleicht weil er gerade mal so alt ist wie mein Winterkind? Beim Lesen, an was es der Familie alles fehlt kamen mir die Tränen. Ich finde es toll und mutig dass Geli sich so für diese Familie engagiert und sogar hinfährt um die Spenden zu überbrinen. Dankeschön dass es solche Menschen gibt und 
5.) dass es uns so gut geht. 

Und wie war Eure Woche? Für was seid Ihr heute dankbar?

Habt ein schönes Wochenende und gebt auf Euch acht.

À bientôt und grand bisous 

Eure Tanja

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Tanja,
    unsere Woche ist auch verflogen.
    Wir haben uns mit Freunden getroffen, waren einkaufen, habe Spenden gesammelt, fotografiert und notiert! Auch deine wunderbare Spende ist auch angekommen und ich sage es gerne noch einmal! Ich bin baff, zu Tränen gerührt und könnte vor Freude schreien. Ach der Daniel ist schon ein lieber Jungs und sein Schicksal ist mir so nah gegangen und deshalb musste ich reagieren.

    Ich bin für jeden Tag mit meinen gesunden und lebensfrohen Kindern dankbar. Für jeden Blödsinn den sie machen, für jedes Geschrei, was mich manchmal auf die Palme bringt, für jede Kuscheleinheit, für jedes Wort und für meinen lieben Freund, der mit mir alles durchzieht auch, wenn es noch so verrückt klingt! Ich bin aber auch für Daniel dankbar, dankbar, dass ich ich gefunden habe, dass er mir mit seiner Familie gezeigt hat, wie gut es uns doch geht und was wir alles schätzen sollten.

    Ich wünsche Dir einen schöne Sonntag!

    Liebe Grüße, Geli

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