Montag, 8. September 2014

Warum überhaupt MonteMon und "Mama, können wir Dir was helfen?" MeineKinder helfen mit- klappt (manchmal) wirklich! MonteMon 4


Zuerst einmal ist es mir ganz arg wichtig, den Montessori-Montag hier auf meinem Blog nochmal zu erklären:

Der MontMon zeigt Euch (nur) unsere Erfahrungen, die wir daheim mit Maria Montessori machen. Ich verfüge über keinerlei Ausbildung oder Diplome in diese Richtung und auch die Ecole Maternelle die unser Löwenjunge besucht ist ein rein staatlicher, französischer "Kindergarten"

Durch Zufall kam ich einfach dazu und begann mich in dieses Thema einzulesen, denn es faszinierte mich und weckte meine Neugier. Wenn mich etwas neugierig macht, dann gebe ich keine Ruhe, bis ich es entdeckt und vielleicht ausprobiert habe.

Bei uns daheim dreht sich aber nicht alles nur um Maria Montessori.
Einiges davon können wir umsetzen, anderes wollen und können wir so gar nicht tun.Weil es zu "extrem" ist vielleicht oder einfach nicht zu uns passt und wir nicht authentisch "rüber" bringen könnten. 

Schade finde ich, dass sobald man einer Sache einen Namen gibt, es gleich so extrem wird. Man bekommt einen Stempel oder wird in eine Schublade gesteckt.

Unsere Kinder werden aber nicht ausschließlich nach Montessori "erzogen" (ein gruseliges Wort wie ich finde). 
Vieles was wir beim 1. Kind schon gemacht haben war unbewusst, im Nachhinein stellte sich dann raus, dass das in die Richtung der Montessori-Pädagogik geht.

Wir sind eine ganz normale Familie, unsere Kinder haben auch ganz normale Spielsachen.
Pädagogisch wertvoll? Ja, einiges, aber sicher nicht alles.

Ich habe (wie viele Eltern) einfach den Wunsch, meine Jungs zu selbstständigen, selbstbewussten Menschen zu erziehen, die bewusst und achtsam ihre Wege gehen, nie vergessen wo sie herkommen und wo sie hin wollen. Und Maria Montessori wird uns auf diesem Weg ein Stück weit begleiten.

Der MonteMon soll inspirieren und nicht belehren, weil es im deutschsprachigen Raum wenig Austausch gibt über Montessori daheim im Alltag. 

Wie kann ich meinem Kind helfen, selbstständig zu werden und ihm dadurch auch Selbstvertrauen und mehr Zufriedenheit schenken? Nehme ich meinem Kind vielleicht zuviel ab oder traue ihm zuwenig zu. Was ist überhaupt möglich, was nötig?

Ich freue mich über den Austausch, über diese Momente. Die letzten Montage haben schon soviel Feedback gegeben was mich einfach happy macht, denn genau das will ich damit erreichen.
Denn es steckt an und macht erfinderisch.
Probiert aus was zu Euch passt. Ob es nun Montessori heisst oder selbstständigkeit und liebevolle Erziehung. Es muss sich richtig für Euch und Eure Familie anfühlen.

Sooooo- das war mir jetzt aus gegebenem Anlass wichtig :-)



"Mama, können wir Dir was helfen?"

Das Winterkind ist nun bald 21 Monate und macht natürlich liebend gerne alles was wir Grossen oder der große Bruder macht.
Hausarbeit ist total spannend und faszinierend. 
Aber wie Ihr vermutlich an Euch selbst feststellen könnt, lässt das leider irgendwann mal nach und man macht es eben weil man muss.

Wenn der Kleine mal was verschüttet oder krümelt macht er "oh oh" oder "menno" rennt im Sauseschritt in die Küche und holt einen Lappen oder einen Besen.
Der Grosse hat das einst auch gemacht, aber mit 5 Jahren kann er da heute auch mal ganz dezent drüber hinwegsehen...

Umso mehr freut es mich, wenn dann gerade vom Grossen die Frage kommt, was er mir denn helfen kann. 
Vor allem wenn Papa nicht da ist, hat der Löwenjunge gemerkt, dass Mama dann doch mehr Zeit hat und abends eine längere Geschichte lesen kann: 
"Mama, das geht ja echt viel schneller wenn jeder mithilft!" Wenn ein 5 Jähriger sowas von sich aus feststellt, dann kann das ja alles gar nicht so verkehrt sein, oder? ;-)

Tsja und meistens gibt es ja auch irgendwas zu tun.









Und auch wenn es manchmal alleine vielleicht wirklich schneller gehen würde, ich versuche es, wenn möglich sie mit einzubeziehen. Vor allem natürlich wenn der Grosse zuvor extra gefragt hat. 
(Ok, an manchen Tagen auch weniger anspruchsvolle Sachen. Da hab ich dann grad vielleicht doch zuwenig Zeit, Nerven und Geduld.)  
Sie sind so zufrieden und stolz wenn sie etwas mitmachen durften und lernen ganz nebenbei so viel!

Und der allerschönste Moment dabei?
Wir essen bei Bekannten ein Stück Kuchen und der Löwenjunge steht danach auf und bringt den leeren Teller in die Küche... Unaufgefordert. 
Wohoo da war ich stolz wie Oskar!!!
Nein, das macht er nicht immer, keine Sorge. Klappt eben leider auch nur manchmal, aber dann ist es umso schöner! :-))
Jetzt bin ich gespannt, was Eure Kids so alles mithelfen, Eure Momente, die Ihr hier gerne teilen dürft. Hattet Ihr einen dieser MontessoriMomente in der letzten Woche? Oder welche Erfahrungen habt Ihr gemacht, wenn man das Wort Montessori benutzt?

Und hier geht es zu den letzten MonteMon

P.S. Ich schreibe an meinen MonteMons ja meistens die Woche über und Sonntags wird dann fertig gemacht. Passenderweise hat die liebe Anna gestern abend auf Eltern vom Mars ihre Lieblingsausstattung rund um den Haushalt gepostet. Es sind so schöne Sachen dabei, da müsst Ihr unbedingt mal vorbei schauen. Einfach toll.


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(Submissions start September 8, 2014, 7:00 am)
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