Samstag, 8. Februar 2014

Ich packe meinen Koffer und nehme mit...

So schnell gehen zweieinhalb Wochen Heimaturlaub rum und ich packe mal wieder meinen Koffer...

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich das hasse. Ich lass mich immer viel zu schnell ablenken und an jeder Ecke fällt mir noch was ein was noch irgendwo rum liegt. Und mit zwei kleinen Männern, die gerne noch was dazupacken oder wieder "verschleppen" ist das für mich der Horror. 
Das dauert dann- egal wann ich anfange fast den ganzen Tag und bis in die Nacht hinein. 

Der Tag vor der Abreise ist grausam. 
Die Kinder sind völlig durch den Wind und das haben sie eindeutig von mir. 

Fahren wir aus Deutschland zurück- sind die Koffer grundsätzlich voller und schwerer und so hab ich auch heute zwei Päckchen zur Post gebracht. 
"Oh Hallo, na geht's wieder zurück nach Frankreich und der Koffer ist zu klein?"
Tsja, die nette Dame kennt sich eben auch schon aus...

Den ganzen Tag war heute ein Kommen und Gehen. Jeder kam noch mal vorbei, zum drücken, tschüss sagen oder mal mit dem Kleinen ne Runde spazieren zu gehen. 
Aber die Zeit verfliegt und der letzte Tag heißt immer ganz oft und ganz viel Abschied nehmen. 

Es gab Zeiten, da versteckte sich das große Kind, denn es hasst Abschied nehmen noch mehr wie ich. 

Auch wenn wir uns alle jetzt auf unser Zuhause freuen, auf unser eigenes Bett, unsere eigenen Rituale und unser eigenes Leben, so fängt ein kleines Stück Heimweh schon am letzten Tag an. 

Noch einmal "ne Leberkässemmel" essen, noch einmal schnell da und dorthin, noch einmal die Liebsten drücken... 

Schlafen werde ich auch heute Nacht nicht viel, denn ich bin noch immer ganz wuselig und aufgeregt.
Bis Paris bin ich erst mal mit den 2 Jungs alleine im Zug und ich befürchte, dass das nicht ganz stressfrei wird. 


Ich habe heute also meinen Koffer gepackt und nehme mit:
schöne Erinnerungen und Erlebnisse, schöne Wiedersehen und tolle Gedpräche, ganz viel Liebe und Gefühl
Und: ne Kühltasche mit Maultaschen und Leberkäs- wenn das Heimweh uns dann packt. 

Also dann- wir lesen und in Frankreich wieder!




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