Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 nass-kalt-krank 01/2017

Das Jahr 2017 zählt schon wieder 12 Tage und eigentlich sollte das heute nicht erst mein erster Blogbeitrag werden. Aber gesundheitlich geht es mit den Jungs und mir 2017 genau so weiter, wie wir 2016 aufgehört haben. So komme ich  immer nur zum Nötigsten, Blogbeiträge fallen hinten runter. Scheint so, als würden wir unsere 3 ziemlich gesunden Jahre, die wir in Frankreich verbracht haben, nun nachholen. Für 12 Bilder sollte es aber heute hoffentlich reichen, mal sehen ob es klappt. Gesammelt werden die 12 von 12 natürlich auch in diesem Jahr von Carola auf "Draußen nur Kännchen".


Einen kleinen Rückblick mache ich aber noch. Es ist eines meiner Lieblingsbilder. Es war am 12. Januar 2015 in Frankreich...



Unsere Dauerbeschäftigung in den letzten Monaten: Fieber messen... (wenn man den Farbfilter ändert, sieht das Bild schöner aus, als es ist, oder?!)


Es hilft nichts, das Winterkind und ich müssen trotzdem raus, bei dem Wetter kann der Löwenjunge nicht rollern und zu Fuß finde ich den Schulweg einfach zu weit zum Laufen- zumindest um die Uhrzeit... 


Wir fahren danach noch an unseren Gassiplatz. Das kranke Kind bleibt im Auto sitzen und Lana darf wenigstens schnell rumspringen und ihre Geschäfte erledigen...


Daheim erst mal Frühstück. Zuvor gehe ich schnell noch in den Keller, Wäsche waschen, wie ich in die Küche komme, sagt mein Sohn: "Ich hab mir schon mal ein Toast gemacht, Mama!" Da bin ich jedes Mal auf's Neue überrascht, wie selbstständig sie sind- wenn sie wollen. 


Später bekomme ich von ihm noch eine Überraschung zum Namenstag. Genau, allen Tanja's gratuliere ich zum heutigen Namenstag. Ich denke da ja fast nie dran. Aber mein Papa vergisst das eigentlich nie und hat schon gleich heute früh gratuliert. Dem Winterkind fiel das wohl auf der Toilette ein und ich bekam ganz viele Klopapier-Schleifen...


Wir spielen ein bisschen auf dem Teppich, ich darf nicht weg von ihm, so anhänglich ist er heute. 


Wir fahren zur Schule, den Löwenjungen holen. Da es nicht mehr so kalt ist, können wir auch noch ein paar Schritte laufen. 


Den Hund freut es...


Mittags gibt es heute nur Brotzeit, das Winterkind hat eh kaum Appetit. 


Danach heißt es Hausaufgaben machen. Das geht zum Glück aber recht schnell, die Lehrerin übertreibt es zum Glück nie. 


Nach einer Kuschelrunde spielen wir noch gemeinsam. 


Mein toller Neffe kommt vorbei und holt Lana zur großen Gassirunde ab. Das ist Gold wert, wenn man ein krankes Kind daheim hat. 

So kann ich noch schnell ein Notfallessen aus der Gefriere warm machen. Und vom Gulasch ißt wenigstens sogar das kranke Kind noch tüchtig. 



Jetzt ist alles ruhig und die Jungs schlafen schon. 
Habt einen feinen Abend!

Gros Bisous 
Eure Tanja 

Montag, 19. Dezember 2016

Kindergeburtstag im Garten, Feuer und Plätzchen backen im Schlafanzug- unser Wochenende in Bildern

Ich habe schon lange nicht mehr bei den Wochenenden in Bildern mitgemacht, die so fleißig bei Susanne auf Geborgen Wachsen gesammelt werden. Aber dieses Wochenende habe ich viele Bilder gemacht und da ich sonst ja schon zu nichts mehr hier auf dem Blog komme, wollte ich Euch wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen da lassen.

Letzte Woche ist mein Winterkind ja 4 Jahre alt geworden und er wünschte sich eigentlich, wie sein Bruder im Sommer, eine Gartenparty. Nun ist das im Dezember in Deutschland ja meistens nicht so eine gute Idee. Aber seht selbst wie es dann gekommen ist. 


Am Samstag Morgen werde ich ausnahmsweise schon um 6 Uhr irgendwas geweckt. Eigentlich nicht unsere Zeit am Wochenende, aber heute stand die erste Kinderparty für das Winterkind an, da kann man schon mal mitten in der Nacht aufstehen. 

Leider bin ich nicht gerade fit für ein Haus voll Feuerwehrmänner, denn seit gestern hab ich schon wieder eine fette Erkältung. Aber keine Zeit für Bett oder jammern, die Party haben wir für 10:30 Uhr angesetzt. Premiere um diese Uhrzeit für mich Kindergeburtstag zu feiern, aber im Nachhinein sehr empfehlenswert. Die Kleinen sind noch fit und gut drauf und wenn die Party dann, wie bei uns, um 15 Uhr vorbei ist, bleibt der Nachmittag zum aufräumen (eventuell renovieren) und um die Kinder wieder etwas runter zu fahren. 

Das Winterkind möchte noch den Kuchen dekorieren. Er holt dazu wichtige Dinge aus dem Kinderzimmer:



"Jetzt ist er perfekt, Mama!"


Oma holt unseren Hund ab. Lana darf den Vormittag lieber in Ruhe verbringen. 

Und dann ist das Haus auch schon voll. 4 Freunde durfte das Geburtstagskind einladen. 


Dann kommt Papa mit dem Kuchen und Wunderkerzen-Feuer ganz à la Traumschiff und alle singen "Happy Birthday", das Winterkind strahlt und singt mit. 



Nach dem "Frühstück" wird erst mal das Kinderzimmer gestürmt. Sie spielen zusammen und dann rennen wieder alle durch das ganze Haus und brüllen: "Feuer! Feuer!". Als es mir etwas zu laut und zu wild wird, schlage ich ein Spiel vor. Das Winterkind will einen Stuhlkreis! Sie spielen "Mein rechter, rechter Platz ist leer" und machen das ganz alleine. 



Danach zieht es sie raus. Wir helfen den Kleinen beim Anziehen und machen einen fröhlichen Spaziergang zu einer großen Wiese, wo wir Stöcke für unser Stockbrot suchen. 





Daß der hier zu groß dafür ist, wird ignoriert. 



Wieder daheim im Garten, schauen alle fasziniert dem Papa zu, wie er Feuer macht. Ein Kind meint, das sei das erste,  richtige Feuer, daß er in Echt sieht.



Die Kinder wollen noch ein bisschen im Garten spielen, nehmen Baumhaus und Klettergerüst in Beschlag. Den Kleinen gebe ich Seifenblasen und sie machen die ganzen Flaschen leer. Manchmal sind es die einfachsten Sachen, um Kindern Freude zu machen. 



Dann hole ich die Feuerwehrleute zum Aufwärmen in's Haus. Sie spielen völlig vertieft und schön miteinander. Ich kann in Ruhe das Mittagessen vorbereiten. Vorbereitete Spiele brauchen sie scheinbar nicht.



Das Geburtstagskind hat sich Pizzabrötchen, Wienerle und Pommes gewünscht und alle Kinder sind zufrieden mit seiner Wahl. 




Das Feuer ist inzwischen runter gebrannt und wir können wieder alle raus. Stockbrot zum Nachtisch. Das Kind, das zum ersten Mal Feuer gesehen hatte, meinte strahlend: "Das kenne ich bis jetzt nur aus dem Fernsehen!" 




Inzwischen sind die Eltern der Gäste eingetroffen und bekommen einen Kaffee, weil wir ja noch nicht fertig sind. Sie dürfen die restlichen Stockbrote der Kinder aufessen. 


Dann müssen die Feuerwehrleute natürlich noch das Feuer löschen. Gemeinsam wird der Gartenschlauch ausgerollt, sie brüllen "Wasser marsch!" und freuen sich über den dicken Qualm. "Voll cool!"



Zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr gehen dann die Gäste langsam. Alle sind glücklich, müde und zufrieden. Das Chaos hält sich in Grenzen. Ich fahre den Hund holen und überlasse dem Papa die Küche zum aufräumen. 

Das Winterkind fährt runter und spielt mit seinen Magneten. 


Abends kuschel ich mit den Jungs, die doch ein bisschen länger brauchen zum Einschlafen. War eben ein aufregender Tag. 




Am Sonntag lassen wir Papa ausschlafen, weil er am Abend noch mit seinen Arbeitskollegen unterwegs war. 
Erst mal Kaffee für Mama, natürlich mit Liebe gemacht. 



Zum Frühstück ist noch Kuchen da. 



Gegen 11 (immer noch im Schlafanzug) machen wir Kinderpunsch, 



und zünden die 4. Kerze an: 



Dann geht es auf die Couch. Die Woche war so voll gepackt, dass wir Einiges aus unserem Adventskalender-Buch nachlesen müssen...



... und natürlich nachkleben!


Mittagessen heißt heute belegte Brote auf der Couch und dabei Sendung mit der Maus. Im Schlafanzug natürlich. 


Am Nachmittag backe ich nochmal Plätzchen mit dem Winterkind. Er hat da so viel Spaß und Ausdauer dafür, eine wahre Freude. Natürlich sind wir noch im Schlafanzug. 



Währenddessen hat sich zumindest ein Kind angezogen und schaut sich mit Papa das Fußballspiel im Fernsehen an. Na, was glaubt Ihr, von was mein Löwenjunge Fan ist???



Und während die beiden Großen in den Fernseher schauen, gucken das Winterkind und ich auch in die Röhre. Wann sind die Plätzchen endlich fertig?



Bayern hat gewonnen, die Kekse sind lecker geworden und Mama kocht noch schnell das Abendessen. 



Die Männer gehen hoch zum duschen, ziehen frische Schlafanzüge an und Mama macht die Küche. 


Und wer hat da wohl wieder nicht aufgeräumt?



Jetzt wünsche ich Euch eine schöne, letzte Adventswoche. Ich hoffe, Ihr habt es nicht mehr allzu stressig. Lasst es Euch gut gehen.

Gros Bisous,
Eure Tanja

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Sonntag, 11. Dezember 2016

Happy Birthday Winterkind - Das kleine Kind wird 4...


"Morgen bin ich nämlich dann groß, Mama, weil da werde ich schon 4!" sagtest Du gestern zu mir, mehr als einmal und so süß das auch aus Deinem Mund klingt, es sticht ein bisschen in meinem Herzen. Denn ja, nun bist Du schon 4 Jahre alt und alles geht manchmal viel zu schnell. Eben noch habe ich Dich zu Welt gebracht, jetzt kannst Du schon richtig mit mir reden.

"Keine Angst, Mama. Ich bleibe trotzdem Deine kleine Kuschelmaus!" tröstest Du mich sofort und ich frage mich, ob Du meine Gedanken lesen kannst. 

"Na, ich hoffe doch, dass Du dann noch so kuschelig bleibst!" necke ich Dich und Du versprichst: "Für immer und ewig!" 
In Gedanken sehe ich die großen Kinder meiner Schwester, die längst nicht mehr zu Hause wohnen und weiß, Dein kindliches "Für immer und ewig" dauert für mich vermutlich nur gefühlt einen Wimpernschlag. 

Mir fällt ein, wie Deine Himmels-Oma mir erzählt hat, daß die Zeit, wo ich so 3-4 Jahre alt war, eine ihrer schönsten Zeiten war. Ich muß ihr Recht geben. Als Dein Bruder so alt war, wie Du jetzt, ist er gerade Dein großer Bruder geworden und nicht selten hatte ich ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn in diesem Alter nicht so genießen konnte. Ich hatte nicht die Zeit, manchmal fehlte auch die Geduld, ihm so in seinem Tun und Sein zu beobachten. Mich anstecken zu lassen, die Welt mit seinen Kinderaugen zu sehen. 

Jetzt nehme ich mir einfach die Zeit. Auf manche Dinge verzichte ich vielleicht, aber das ist nicht schlimm. Jetzt ist die Zeit, in denen Ihr mir noch alles anvertraut, Ihr mich braucht und teilhaben lässt, an Euren Gedanken, an Eurer Welt. 

Du spielst so schön und es macht mir Freude, Dir dabei zu zusehen. Wie Du Raum und Zeit vergisst, Dinge ausprobierst bis sie klappen, neugierig bist und Grenzen austestet. 
Dann vergesse ICH Zeit und Raum, lass mich ganz auf Dich ein. Beobachte und genieße Dich. Es ist schön, dass Du da bist. 

Zu Deinem Geburtstag wünsche ich mir, daß Du so bleibst wie Du bist. Dir Deine Lebensfreude und Neugier behältst. Bleib gesund und fröhlich. Ich liebe Dich. Für immer und ewig. 


Mama



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Sonntag, 4. Dezember 2016

Wünsche -


Haben Eure Kinder Wunschzettel geschrieben, gemalt oder gebastelt? Falls nicht, wisst Ihr aber sicher trotzdem, was sie sich zu Weihnachten wünschen. 

Wie ist das aber bei Euch? Was wünscht Ihr Euch zu Weihnachten? Wann haben wir das letzte Mal einen Wunschzettel geschrieben? Oder wann haben wir uns mal ganz bewusst gefragt, was wir uns wünschen? Von anderen, von uns, vom Leben. Geht es Euch da wie mir, dass Ihr erst mal nicht wißt, was Ihr antworten solle, wenn Ihr gefragt werdet: "Was wünscht Du Dir denn?"
Oder fallen Euch gleich 1000 Dinge ein? Materielles, Unmögliches, Banales oder Dringendes? Oder bist Du wunschlos glücklich?

Vielleicht hast Du einen Moment Zeit, Dich bewußt zu fragen, was auf Deinem Wunschzettel stehen soll. Schreib es auf oder bewahre es in Deinem Herzen, aber erinnere Dich! 

Ich wünsche Euch einen schönen, restlichen 2. Advent und eine stressfreie Woche. 

Bisous 
Eure Tanja


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Samstag, 3. Dezember 2016

Rosa -

Vor einiger Zeit las ich nachfolgende  Geschichte als Statusmeldung einer Freundin auf Facebook. Sie passt ganz wunderbar in die Adventszeit, darum möchte ich sie gerne mit Euch teilen und Euch einladen, Euch Eure ganz eigenen Gedanken darüber zu machen. 



Das rosa Tütchen 

Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches Mädchen zu mir.
Es spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist Du so traurig?“
„Ach“ sagte ich, „ich habe keine Freude am Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmm“ meinte das Mädchen, „wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir doch mal, ich möchte da gerne mal reinschauen.“
„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich verwundert.
„Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.“ Wortlos reichte ich es ihm.

Vorsichtig öffnete es mit seinen zarten kleinen Fingern den Verschluß und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte, wie es erschrak. „Es ist voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“
„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann man nichts ändern.“
„Hier nimm!“ meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. „Sieh hinein!“
Mit zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, daß es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch so jung war!
„Wo ist Dein schwarzes Tütchen?“ fragte ich neugierig.
„Das werfe ich jeden Morgen in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum.“ sagte es. "Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer, wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne, traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann gehts mir sofort besser. Wenn ich mal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuß auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen.
Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuß, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte.
Bei dem Gedanken daran mußte ich schmunzeln und mir wurde ganz warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.
(Verfasser unbekannt)



Ich wünsche Euch, daß Ihr in diesen Tagen, Euer rosa Säckchen mit ganz vielen schönen (Vor-)weihnachtsmomenten füllen könnt. Vielleicht durch eine Lesestunde bei heißer Schokolade mit den Kindern, Schlittschuhlaufen im Sonnenschein, Karussel fahren auf dem Weihnachtsmarkt, Plätzchenteignaschen bis nichts mehr geht und vor allem mit viel lachen!

Habt ein schönes 2. Adventswochenende!

Eure Tanja

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Tafjora´Weihnacht 2016

1.) Atempausen
2.) Dankbarkeit
3.) Rosa

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Dankbarkeit -

DANKE sagen, kommt aus der Mode, habe ich gehört. Vieles wird als selbstverständlich genommen. Sich für etwas bedanken, was ich sowieso vom anderen erwarte, scheint doch gar keinen Sinn zu machen. Dennoch erwarten wir aber von unseren Kindern, dass sie "Danke" und "Bitte" sagen?! Nicht selten hört man, wie wir Erwachsene zu unseren Kleinen sagen: "Und wie sagt man jetzt?"

Diesen Satz finde ich, ehrlich gesagt, ziemlich blöde und sage ihn auch nicht. Denn meine Jungs können das auch von alleine. Vielleicht vergessen sie es ab und zu, weil sie in dem Moment überrascht oder einfach nur erfreut sind, wenn sie etwas bekommen. Manchmal vielleicht auch noch zu schüchtern, um es für Erwachsene laut und deutlich auszusprechen. Aber meistens sagen sie es und nur dann, kommt es auch von Herzen und ist genau so gemeint, wie es gesagt ist.

Außerdem hören und sehen sie es von uns Erwachsenen. Wenn ich "Dankeschön!" sage, weil mir jemand die Türe aufgehalten hat oder wenn ich mich bei ihnen bedanke. "Danke mein Schatz, dass Du mir gerade in der Küche geholfen hast!" oder "danke, dass Du Dich heute beeilt hast, damit ich pünktlich zu meinem Termin komme!"


Fragen wir uns doch heute mal, wann wir uns das letzte Mal für irgendwas bei irgendwem bedankt haben. Als Kind habe ich meine Mutter mal gefragt, warum sie in der Weihnachtszeit immer Kaffee und Pralinen, in schönes Weihnachtspapier eingepackt, mit zu unserem Hausarzt genommen hat. "Ich möchte mich bedanken, ihnen eine Freude machen, weil sie ihre Arbeit so toll machen, geduldig und freundlich sind." Auch ich freue mich heute noch, wenn ab und zu Kunden im Reisebüro vorbei kommen und mir eine Kleinigkeit schenken oder sogar eine Postkarte aus dem Urlaub schicken: "Danke Frau Hofmann, dass Sie uns so einen tollen Urlaub empfohlen haben!" Da freue ich mich immer wie ein kleines Kind über den Lutscher beim Bäcker.


Meine heutigen Friday Fives der Dankbarkeit, die jeden Freitag bei Nadine von Buntraum gesammelt werden, sind daher mal ganz alltägliche. Und vielleicht für Euch eine kleine Anregung, sich heute mal bewusst bei jemandem zu bedanken. Mit Worten oder vielleicht sogar mit eingewickelter Schokolade. Freut Euch daran, wie sie sich freuen.


1.) In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die in Berufen arbeiten, die uns tagtäglich das Leben erleichtern oder Hilfe geben. Sie arbeiten bei der Polizei, Bundeswehr, im Kinderheim, Alten- und Krankenpflege, im Krankenhaus oder an der Schule. Sie bekommen viel zu selten Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre liebevolle Art sich zu kümmern, den Verzicht auf geregelte Arbeitszeiten und dafür, dass sie auch dann arbeiten, wenn wir daheim bei unseren Familien sind. Am Wochenende, an Weihnachten, in der Nacht. Danke!


2.) Für meine Familie und Freunde, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Durch ein Wort oder eine helfende Hand. Ohne sie, wäre vieles gar nicht machbar oder einfach nicht so schön. Danke, dass ich so sein kann wie ich bin, dass ich mich nicht verstellen oder verstecken muss.


3.) Danke an den netten Mitarbeiter von unserer Müllabfuhr. Weil er meinen Kindern immer lachend zuwinkt, wenn sie am Zaun stehen und ihm bei der Arbeit zusehen. (Stellvertretend für den Baggerfahrer, dem Tanklastwagenfahrer, dem Feuerwehrmann, alle, die sich die Zeit nehmen, meinen Kindern auch mal was zu erklären oder ausprobieren lassen ;-))


4.) Danke an meine tolle Chefin, weil sie mich nach so vielen Jahren Auszeit sofort wieder eingestellt hat und mir damit eine echte Chance gegeben hat, wieder in meinem Job Fuß zu fassen.


5.) Danke an meine Kinder, dass sie so sind wie sie sind.

Und danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, bei mir vorbei zu schauen!

Bei wem mögt Ihr Euch heute bedanken?


Bisous,


Eure Tanja


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Mittwoch, 30. November 2016

Atempausen -

Endlich ist es soweit! Sagen meine Jungs. Der 01. Dezember und das 1. Türchen darf geöffnet werden. Eigentlich fängt für meine Kinder die Vorweihnachtszeit erst jetzt an. Am Sonntag, als wir die 1. Kerze am Adventskranz angezündet haben, waren sie ein bisschen enttäuscht, dass die Adventskalender nicht auch schon geöffnet werden durften.


Für uns Erwachsene heißt der 01. Dezember ja vielleicht auch ein bisschen Panik. Im November ist Weihnachten noch ein bisschen weiter weg. Es scheint, man hat noch genügend Zeit, sich und alles für das Fest der Feste vorzubereiten. Mit dem Umblättern des Kalenders auf Dezember geht es nun in großen Schritten auf Weihnachten zu.


Die letzten beiden Jahre gab es im Dezember hier auf dem Blog die Bloggers Weihnacht. Viele tolle Blogger und ihre Blogs durfte ich Euch vorstellen und sie erzählten uns von ihrem ganz persönlichen Weihnachtsfest. Ihren Ritualen, ihren Wünschen und was Weihnachten für sie bedeutet. Das hat mir sehr viel Freude bereitet, hat aber auch sehr viel Zeit gekostet. Zeit, die ich dieses Jahr einfach nicht aufbringen konnte. Letztes Jahr, kam bei mir daher auch die Weihnachsstimmung etwas zu kurz.


Dieses Jahr versuche ich einen langsameren Gang einzulegen. Für mich und meine Kinder. Die JETZT in dem Alter sind, dieses Weihnachtsgefühl zu leben. Diese ganz besondere Zeit im Jahr, der Duft, der Zauber und der Glanz, den die Weihnachtszeit mit sich bringt. Wenn sie größer und Erwachsen werden, wird Weihnachten sich nie mehr so anfühlen wie heute. Ich wünsche mir, daß auch sie sich eines Tages dann an die Weihnachtszeit ihrer Kindheit erinnern, so wie ich.


Weihnachtlich wird es trotzdem. Tafjora' Weihnacht ist mein kleiner Adventskalender. Ohne Schokolade, ohne Gewinnspiele, ohne Hochglanz. Und ich würde mich freuen, wenn Ihr dabei seid. Wann immer es Euch rein passt. Kein Stress. Ganz gemütlich!






Atempausen-


das ist mein Vorsatz für diese Adventszeit 2016.

Wann immer es geht, mal einen Gang zurück schalten. Durchatmen. Alternativen suchen. Mich fragen, brauche ich wirklich alles an diesem Weihnachtsstress? Wie perfekt muss es wirklich sein?

Reicht vielleicht auch die Hälfte vom Plätzchenteig- nach 35 Ausstecherchen verlieren die Jungs eh die Lust daran und ich steh beim Rest alleine in der Küche.


Atempausen-

Durchatmen und sich nicht stressen lassen. Andere machen es so, wir eben anders. Ich muss mich nicht vergleichen und messen.


Atempausen-

sich täglich mal 5 Minuten ganz bewusst Zeit nehmen. Das muss drin sein. Nachdenken, einen ganz bewussten Moment erleben. Genießen. Das schöne Weihnachtslied im Radio. An was erinnert es mich?


Atempausen-

Einatmen! Es riecht nach Tannenzweigen, Mandarinen, Keksen, nach Weihnachten!


Lassen wir uns ein, auf diese ganz besondere Zeit des Jahres!


Habt eine wunderschöne, entspannte Weihnachtszeit!


Eure Tanja